Aktuelle Forschungen aus Südtirol und der Schweiz belegen: Die Biodiversität im Alpenraum geht weiter zurück. Sie als Gemeingut zu betrachten, könnte viele Probleme lösen.
Die alpenweite Organisation Pro Vita alpina hat auf der Tagung "incontri tra montani" am 22. August ein "Manifest zum Überleben der alpinen Kultur" verabschiedet, das die Bergbauern-Kultur in den Alpen zum Thema hat. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) protestiert mit ihrer Resolution gegen die Sparmassnahmen der Regierung in den Berggebieten. Sie fordert vor allem Massnahmen im Bereich Verkehr.
Im Bodenseeraum ist ein grenzüberschreitendes Projekt zur Erhaltung alter Kernobstsorten gestartet. Unter Mithilfe der Gartenbauvereine und der Bevölkerung sollen alte Sorten aus Streuobstbeständen gesammelt, dokumentiert und erhalten werden. Das Projekt wird von der EU über INTERREG gefördert.
…Bettina Springer, eine junge Schweizerische Landwirtin, hat eine Milch auf den Markt gebracht, die schlaffördernd wirken soll. Ein spezielles Beleuchtungssystem steigert den Melatoningehalt der Milch.
Tirol will die Ausbringung von gentechnisch verändertem Saatgut verhindern. Diesbezügliche Anstrengungen werden in Kärnten und Salzburg bereits unternommen.
[Projekt abgeschlossen] Vom Feld auf den Teller: Im Projekt «Bon Appétit!» graben junge Menschen in der Erde, kosten und verarbeiten regionale Produkte und besuchen Bauernhöfe in ihrer Region. Sie erleben, wie das Essen auf ihrem Teller die Landschaft um sie herum prägt.
[Projekt abgeschlossen] Die CIPRA setzt sich mit dem Projekt «Flächen:sparen» für eine Trendwende im Umgang mit Grund und Boden in peri-urbanen Gebieten ein, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen, Pilotbeispiele sichtbar zu machen und zur Nachahmung anzuregen.