Aktuelle Forschungen aus Südtirol und der Schweiz belegen: Die Biodiversität im Alpenraum geht weiter zurück. Sie als Gemeingut zu betrachten, könnte viele Probleme lösen.
In der Schweiz ist laut einer laufenden Studie der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ein massiver Rückgang der Bio-Bäuerinnen - vor allem im Berggebiet - zu verzeichnen.
Nach jahrelanger Sensibilisierungsarbeit herrscht bei AgrarpolitikerInnen nun Grund zur Freude: Am "Forum Berglandwirtschaft" in Brüssel hat EU-Kommissarin Mariann Fischer Boel eine Nachprüfung von Förderprinzipen in der Berglandwirtschaft auf EU-Ebene zugesichert.
Die Fachmesse "Wissen und Würze der Berge" ("Savoirs et Saveurs de Montagne") findet am 13. und 14. Juni 2009 in Gap/F statt, dreht sich um Nahrungsmittel aus den Bergen und ist zugleich eine Geschmacksschule sowie eine Debatte über die Zukunft von Berggebieten.
[Projekt abgeschlossen] Vom Feld auf den Teller: Im Projekt «Bon Appétit!» graben junge Menschen in der Erde, kosten und verarbeiten regionale Produkte und besuchen Bauernhöfe in ihrer Region. Sie erleben, wie das Essen auf ihrem Teller die Landschaft um sie herum prägt.
[Projekt abgeschlossen] Die CIPRA setzt sich mit dem Projekt «Flächen:sparen» für eine Trendwende im Umgang mit Grund und Boden in peri-urbanen Gebieten ein, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen, Pilotbeispiele sichtbar zu machen und zur Nachahmung anzuregen.