Aktuelle Forschungen aus Südtirol und der Schweiz belegen: Die Biodiversität im Alpenraum geht weiter zurück. Sie als Gemeingut zu betrachten, könnte viele Probleme lösen.
Das italienische Aostatal führt Cashmere-Ziegen ein, um ein Zuchtprojekt zu starten. Das zuständige Landwirtschaftsamt betont, dass diese Ziegen ganzjährig im Freien gehalten werden können und sich auch mit kargen Böden zufrieden geben.
Am 22. und 23. September tauschten die EU-LandwirtschaftsministerInnen beim Informellen Rat im französischen Annecy erste Ideen für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2013 aus. Besonders Frankreich, das die Präsidentschaft innehat, bezog deutlich Stellung und forderte eine verstärkte Rückkehr zur Politik der Erzeugerpreisstützung.
In der Schweiz stellen sich ForscherInnen in zwei Projekten der Herausforderung, die montanen landwirtschaftlichen Räume neu zu überdenken. Kürzlich wurde vom Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft das Agroscope Forschungsprogramme AgriMontana (2008-2011) lanciert.
Das 20 Grad warme Bergwasser aus dem Lötschberg-Basistunnel soll im geplanten Tropenhaus in Frutigen/CH beim Nordportal des Bahntunnels für die Produktion von Fischen und tropischen Früchten und zur Beheizung des Betriebsgebäudes genutzt werden.
[Projekt abgeschlossen] Vom Feld auf den Teller: Im Projekt «Bon Appétit!» graben junge Menschen in der Erde, kosten und verarbeiten regionale Produkte und besuchen Bauernhöfe in ihrer Region. Sie erleben, wie das Essen auf ihrem Teller die Landschaft um sie herum prägt.
[Projekt abgeschlossen] Die CIPRA setzt sich mit dem Projekt «Flächen:sparen» für eine Trendwende im Umgang mit Grund und Boden in peri-urbanen Gebieten ein, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen, Pilotbeispiele sichtbar zu machen und zur Nachahmung anzuregen.