Meldungen
Dialog zur Alpinen Raumordnung: Tagungsband der CIPRA Jahresfachtagung 2025
Wie kann eine Alpine Raumordnung Nutzungskonflikte im Spannungsfeld von Energiewende und Renaturierung entschärfen? Diese Frage stand im Zentrum der CIPRA-Jahresfachtagung 2025 in Salzburg mit mehr als 160 Teilnehmenden. Der nun veröffentlichte Tagungsband bündelt zentrale Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen - nicht als Abschluss, sondern als Teil eines fortlaufenden Lernprozesses und Impulsgeber. Er verdeutlicht die gemeinsame Einsicht, dass die Energiewende im Alpenraum sektorübergreifend, interdisziplinär und grenzüberschreitend gedacht und gestaltet werden muss.
Herausragende Bauten gesucht
Der Architekturpreis «Constructive Alps» geht in die sechste Runde: bis 14. Januar 2022 können Bauten eingereicht werden, die zur Erreichung des Klimaziels «Netto Null» beitragen.
CO2-Gesetze: Mehr Mut ist gefragt
Das neue CO2-Gesetz ist in der Schweiz vorläufig gescheitert, in Bayern formiert sich ein Klimaschutz-Bündnis, Österreich diskutiert ein Klimaschutzgesetz und in Frankreich fasst der Klimarat mutige Beschlüsse.
Mountain Wilderness protestiert an der Eisenbreche
Die 85 Meter tiefe Klamm der Ostrach - Eisenbreche genannt - ist als Naturdenkmal bzw. Geotop ausgewiesen. Sie liegt in einem Naturschutzgebiet, einem Landschaftsschutzgebiet und ist als ein europäisches Natura-2000-Schutzgebiet gleich mehrfach geschützt. Trotzdem soll dort eine Staumauer gebaut, der Fluss aufgestaut und sein Wasser durch eine Rohrleitung ausgeleitet werden.
5 Jahre Energiewende
Heute vor fünf Jahren hat der Bundestag den Atomausstieg bis 2022 beschlossen. Der 30. Juni ist für CIPRA Deutschland ein Tag zum Feiern, aber auch zum Nachdenken. Denn die Produktion von erneuerbaren Energien ist stets mit Verbrauch von Landschaft für Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen… verbunden.
100max
100 Punkte für den Schutz unseres Klimas. Was ist das? Wie funktioniert es? Mit «100max – dem Alpenspiel zum Klimaschutz» können Familien und Wohngemeinschaften ausprobieren, ob und wie sie mit 100 Punkten am Tag auskommen.
Energie und Natur in den Alpen: ein Balanceakt
Wie schaffen wir den Spagat zwischen erneuerbarer Energieproduktion und Naturschutz in den Alpen? Die Schlusstagung von recharge.green gibt Antworten. Sie findet vom 20. bis 21. Mai 2015 in Sonthofen/D statt und wird von der CIPRA organisiert.
Oh...
... weisser Teint, schlank, ja beinahe zierlich. Eine Augenweide! Und vor allem: schon so prächtig entwickelt.
Oh...
... Strom aus erneuerbaren Energien bewegt E-Autos, menschliche Körperkraft konventionelle Fahrräder.
"Wir sind Energiechampions"
Die kleine bayrische Gemeinde Wildpoldsried, Mitglied des Gemeindenetzwerks "Allianz in den Alpen", gewinnt die Energiemeisterschaften 2013. Prämiert wurden auch zwei weitere Gemeinden aus den Alpen.
recharge green - Internationale Konferenz Brig 12.-13.11.2013
23.9.2013 - Wie viel Energie wird in den Alpen derzeit aus Wasser- und Windkraft, Biomasse und von der Sonne gewonnen? Wie viel wäre theoretisch möglich und welches Ausmass der Nutzung erneuerbarer Energien ist vertretbar?
Standpunkt: Für eine naturverträgliche und partizipative Energiewende
Die Energiewende ist eine Antwort auf die drohende Erderwärmung und die brisanten Risiken der Atomenergie. Erwin Rothgang, Präsident von CIPRA Deutschland, über Mindestanforderungen für die Bayerischen Alpen.
Ja zur Energiewende – Nein zum Landschaftsverbrauch
5.9.2013 - CIPRA Deutschland stellt einen Forderungskatalog für eine naturverträgliche Umsetzung der Energiewende in den Bayerischen Alpen zur Diskussion.
Leitfaden für Energie-Initiativen
19.08.2013 - Vielfältig sind die Strategien für Klimaneutralität. Gemeinden und Regionen in den Alpen auf dem Weg dorthin sind mit unterschiedlichen Stolpersteinen und Erfolgsfaktoren konfrontiert. Im EU-Projekt Alpstar wurde ein Leitfaden für Regionen entwickelt, die unabhängig vom Import fossiler Energieträger werden wollen.
recharge.green
21.06.2013 - Recharge.green ist ein EU-Projekt, an dem CIPRA Deutschland beteiligt ist. Es soll aufzeigen, wie die Nutzung erneuerbarer Energien in den Alpen mit dem Erhalt von Biodiversität und Landschaft in Einklang gebracht werden kann.
Megaprojekt für Bayerns Energiewende
Das am Jochberg geplante Pumpspeicherkraftwerk wäre das bisher grösste seiner Art in Bayern. Und das Projekt hat das Zeug dazu, dass an ihm der Grundsatzstreit um solche Anlagen ausgetragen wird.
Gesamtkonzept für Erneuerbare Energie gefordert
13.02.2013 - Anläßlich der Pläne für ein Krafwerk am Jochberg fordert der Landesbund für Vogelschutz (LBV) ein Gesamtkonzept für Pumpspeicherkraftwerke (PSKW) in Bayern.
Pumpspeicherkraftwerk am Jochberg?
08.02.2013 - Für Aufregung sorgen Pläne für den Bau eines Pumpspeicherkraftwerkes oberhalb des Walchensees am Jochberg im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen. Der Jochberg zählt zu den beliebtesten oberbayerischen Wanderzielen und ist vor allem für Kinder geeignet. Die Mitgliedsverbände der Alpenschutzkommisson CIPRA Deutschland stehen den Plänen sehr kritisch gegenüber und lehnen den Bau beim heutigen Stand der Kenntnisse ab.
Spannendes Jahrbuch
14.01.2013 - Das Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt ist erschienen. Topaktuelle Themen wie die Energiewende Deutschland, Windkraftplanungen im Alpenraum sowie Positionen zur Nutzung der Wasserkraft sind spannend aufbereitet.
Alpenkonvention im Fokus Chinas
Dachang Zhang, ein chinesischer Professor, interessiert sich für die Alpenkonvention. Auf seiner Studienreise besucht er auch die Stadt Sonthofen.
Die Alpen, die Batterien Europas?
Neue Pumpspeicherkraftwerke: Das ist die Antwort der Alpenstaaten auf die Herausforderungen der Energiewende. Zu kurz kommen dabei Naturschutz und Energieeffizienz.
Woche der Umwelt: Sonthofens Schule als gutes Beispiel
Sonthofen hat 2009 sein Gymnasium energetisch saniert. Jetzt wird das Vorzeigeprojekt an der Woche der Umwelt in Berlin präsentiert.
Alpenstädte radeln gemeinsam
Trento, Idrija, Herisau und Sonthofen starten bei einem internationalen Mountainbike-Rennen. Ein Alpenstadt-Treffen der anderen Art.
Sonthofen macht Schule
Was ist eigentlich Energie? Wozu braucht es sie? Und was kann Jeder tun, um Energie zu sparen? Diese Fragen stellten sich SchülerInnen der "Alpenstadt des Jahres 2005" im Rahmen des Projekts "Energieführerschein". Die acht- bis zehnjährigen Sonthofener machten diesen Führerschein erstmals diesen Herbst.
Bad Reichenhall/D: Therme heizt mit Fernwärme
Bad Reichenhall ist bekannt für seine Solebäder und sein Salz. Therme und Salzgewinnung aus Sole brauchen aber sehr viel Energie. Im Oktober wurde nun die Therme über eine Fernwärmeleitung an die Saline angeschlossen, wodurch jährlich 1,3 Millionen Liter Heizöl bzw. 1'400 Tonnen CO2 eingespart werden sollen.
Sonthofen/D: Schule wird energieautark
Sonthofen setzt auf die Sonne: Der Stadtrat hat daher beschlossen, weite Photovoltaikanlagen auf zwei Schulgebäuden zu installieren. Damit werden jährlich rund 106'000 Tonnen CO2 gespart. Allein die Anlage auf der Realschule produziert so viel Strom, wie sie selbst braucht.
Kraftwerksausbau am Lech auf Kosten des Naturschutz?
Der Lech in Bayern/D wird bereits massiv zur Stromerzeugung genutzt und ist nur bei Augsburg/D noch unverbaut. Doch auch hier könnte schon bald ein Wasserkraftwerk stehen. Bei den Ausbauplänen handelt es sich um keinen Einzelfall, sondern um eine alpenweite Entwicklung, die immer weiter voranschreitet.
ExpertInnen für Sonnenkraft auf einem Infoportal
Das neue Infoportal www.pvexperten.de liefert gute Gründe, warum eine jedes Dach mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet werden sollte. Auf der Internetseite bietet der Systemanbieter für Solarstromanlagen Ecostream Deutschland GmbH Informationen zur Photovoltaik - von der Technik und Finanzierung bis hin zur erwarteten Rendite und möglichen CO2-Einsparungen.
Sonthofen: Elektrofahrräder für die öffentliche Nutzung
Die Gemeinde Sonthofen möchte in Zusammenarbeit mit dem Allgäuer Überlandwerk (AÜW), der Gemeinde Immenstadt, dem Landratsamt Oberallgäu sowie dem Citymanagement Kempten einen eigenen Pool von Elektrofahrrädern erschaffen.
Passivhauskonferenzen in Deutschland und Frankreich
Kurz aufeinander folgend finden in Frankfurt/D und Grenoble/F zwei grosse Konferenzen zur Passivhausbauweise statt. In Frankfurt werden zwischen dem 17. und 18. April über 1.000 TeilnehmerInnen aus Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien zur 13. Internationalen Passivhaustagung erwartet.