Naturvielfalt als Gemeingut

Aktuelle Forschungen aus Südtirol und der Schweiz belegen: Die Biodiversität im Alpenraum geht weiter zurück. Sie als Gemeingut zu betrachten, könnte viele Probleme lösen.

CIPRA International

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Weitere Meldungen

Waldschäden durch Trockenheit: Borkenkäfergefahr
Waldschäden durch Trockenheit: Borkenkäfergefahr
Die europäischen Wälder haben unter der langen Trockenperiode gelitten. Braune Baumkronen und vermehrter Borkenkäferbefall sind erste sichtbare Zeichen. Der Laubfall trat in diesem Sommer bis zu acht Wochen früher ein. Generell leiden Nadelbäume stärker unter Wassermangel als Laubbäume. Geschwächte Stämme sind kaum noch in der Lage, die Borkenkäfer durch die Bildung von Harz abzuwehren. Durch die Aktivität der Borkenkäfer sterben die Bäume ab und ihr Holz wird wertlos.
Neuerscheinung: viersprachiges Wörterbuch für Hochwasserschutz
Neuerscheinung: viersprachiges Wörterbuch für Hochwasserschutz
Das Schweizerische Bundesamt für Wasser und Geologie und die Schweizerische Bundeskanzlei haben ein Wörterbuch zum Hochwasserschutz in den Sprachen deutsch, französisch, italienisch und englisch herausgegeben. Auf 424 Seiten enthält es 1500 Fachausdrücke, systematisch geordnet in den Kapiteln Hydrologie/Hydraulik, Geomorphologie, Risiko- und Katastrophenmanagement sowie Wasserbau.
Stelviobike 2003: Strasse frei für's Fahrrad
Am Samstag, 30. August, gehört auf Initiative des Nationalparks Stilfserjoch die Passstrasse zum Stilfserjoch/I den Radfahrern. Auf einer Strecke von 27 km ist die Strasse für den privaten motorisierten Verkehr gesperrt. Die Veranstaltung ist kein Radrennen sondern dient dem Naturerlebnis.
6. Internationale Sommerakademie der CIPRA gestartet
Seit Anfang dieser Woche erweitern 17 Teilnehmende aus 6 Nationen im Rahmen der 6. internationalen Sommerakademie der internationalen Alpenschutzkommission CIPRA-International ihr Alpenwissen. Die dreiwöchige Weiterbildungsveranstaltung, bei der breite Informationen rund um die verschiedenen Aspekte der nachhaltigen Entwicklung in den Alpen von Experten vermittelt werden, findet zur Zeit in Schaan/FL statt.

Veranstaltungen

  • 2026-05-30T14:00:00+02:00
  • 2026-05-30T17:00:00+02:00
  • Kunstschule Liechtenstein, UG Druckwerkstatt
30.05.2026
Thema Wildnis: Workshop "Zwischen Stein und Eis" Kunstschule Liechtenstein, UG Druckwerkstatt
  • 2026-06-20T09:00:00+02:00
  • 2026-06-21T16:00:00+02:00
  • 20.06: Rheinbank, Balzers: 21.06: Kunstschule Liechtenstein, OG Atelier
20.06.2026 - 21.06.2026
Thema Wildnis: Workshop "Flussbett" 20.06: Rheinbank, Balzers: 21.06: Kunstschule Liechtenstein, OG Atelier
  • 2026-06-30T19:00:00+02:00
  • 2026-06-30T22:00:00+02:00
  • Kunstschule Liechtenstein, OG Atelier
30.06.2026
Thema Wildnis: Workshop "Drink & Draw" Kunstschule Liechtenstein, OG Atelier
  • 2026-08-09T00:00:00+02:00
  • 2026-08-16T23:59:59+02:00
  • Schweibenalp, Berner Oberland
09.08.2026 - 16.08.2026
salvina lab- Projektwoche Schweibenalp, Berner Oberland

Projekte und Aktivitäten

H2Opportunities
H2Opportunities
Wasser ist eine unserer kostbarsten Ressourcen und durch die Klimakrise massiv bedroht. Das Projekt «H2Opportunities - Opening dialogues on a sustainable Alpine water future» vermittelt Wissen und regt Gespräche über ein gerechtes Wassermanagement an.
Ground:breaking
Ground:breaking
Böden zählen zu den wichtigsten Ressourcen, die wir haben. Das neue CIPRA-Projekt Ground:breaking zeigt, warum die Entsiegelung von Flächen allen nützt, und was es dazu im Alpenraum auf politischer, rechtlicher und lokaler Ebene braucht.
Via Alpina Youth – walking the change
Via Alpina Youth – walking the change
Der Weitwanderweg Via Alpina verbindet seit über 20 Jahren alle Alpenländer. Das Projekt «Via Alpina Youth – walking the change» verbreitet Wissen, Ideen und Möglichkeiten zu nachhaltigen Lebensstilen, Inklusion, Umweltschutz und Klimawandel entlang des Weges.

Aktuelle Medienmitteilungen

Auf in die Wildnis!
Auf in die Wildnis!
Was ist eigentlich Wildnis? Und wie begegnen wir ihr? Die CIPRA widmet sich gemeinsam mit der Kunstschule Liechtenstein diesen Fragen. In Workshops und Vorträgen rücken sie die Bedeutung wenig beeinflusster Natur ins Zentrum – wild, kreativ und lebensnah.
Jugendliche diskutieren über die Alpen von morgen
Jugendliche diskutieren über die Alpen von morgen
Wie sieht die Zukunft der Alpen aus? Mit dieser Frage setzten sich am 2. Juli 2025 rund 100 Schüler:innen der 4. Klassen des Gymnasiums Vaduz auseinander. In vier interaktiven Workshops «Die Alpen von morgen» diskutierten die Jugendlichen mit CIPRA International über die Klimakrise, Tourismus und regionale Entwicklung.
Alpenwasser: Wer bekommt den letzten Tropfen?
Alpenwasser: Wer bekommt den letzten Tropfen?
Die Alpen sind eine wahre Quelle für sauberes Wasser. Doch Klimawandel, die zunehmende Bodenversiegelung und Verschmutzung gefährden dieses lebensnotwendige Element. Beim zweiten Liechtensteiner ZukunftsForum Alpen am 27. und 28. Juni 2025 in Schaan diskutierten rund 170 Teilnehmende aus verschiedenen Alpenländern über die Zukunft der Wasserversorgung.
Hochspannung in den Alpen
Hochspannung in den Alpen
Der Raum in den Alpen ist begrenzt und wird immer intensiver genutzt, unter anderem für die Stromerzeugung. Energiewende und Renaturierung stehen oft im Widerspruch zueinander. Auf welche Weise kann alpine Raumordnung zwischen den verschiedenen Ansprüchen vermitteln? Wie kann sie den Nutzungsdruck auf Bergregionen managen und Expert:innen aus den relevanten Disziplinen vernetzen? Diesen und weiteren Fragen ging die Jahresfachtagung der CIPRA am 27. Februar 2025 in Salzburg nach.