Milano-Cortina 2026: Fairplay? Fehlanzeige!

Kunstschnee, Verkehr, Beton und fossiles Sponsoring: Die Fouls an der Natur vor und während der Olympischen Winterspiele 2026 waren zahlreich – und auch Thema der Medienberichterstattung.

CIPRA International

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Weitere Meldungen

EU-Regionen erkennen Besonderheit des Alpenraums an
Einem besonderen Schutz des Alpenraums im Rahmen der europäischen Grundlinien zur nachhaltigen Tourismusentwicklung hat der Ausschuss der Regionen am 22. April bei seiner 54. Plenartagung in Brüssel zugestimmt. Er genehmigte den von Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder eingebrachten Änderungsantrag, in dem die Berücksichtigung der Alpenschutzkonvention beziehungsweise des Verkehrsprotokolls gefordert werden.
European Mountain Forum startet eine Koordinationsstelle Mittelmeerraum
Im Rahmen des internationalen Meetings "Nachhaltige Entwicklung in mediterranen Gebirgsräumen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft" lanciert das European Mountain Forum am 16. und 17. Juni in Les Planes de Son/E seine neue Koordinationsstelle Mittelmeerraum. Dadurch soll die Idee der nachhaltigen Entwicklung und deren Umsetzung im Mittelmeerraum gefördert und das Bewusstsein der Bedeutung der mediterranen Gebirgsräume sowohl bei der lokalen Bevölkerung wie auch europa- und weltweit gestärkt werden.
Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention: Initiativen der italienischen Alpenregionen
Der Rat der italienischen Region Aostatal hat kürzlich einen Antrag der Gruppierung Arcobaleno zugunsten des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention angenommen. Der Anlass des Antrags ist, dass in Italien das Verkehrsprotokoll von der Liste der zu ratifizierenden Protokolle gestrichen wurde. Der Antrag ist eine weitere Initiative einer italienischen Alpenregion zu Gunsten der Alpenkonvention. In der Autonomen Provinz Bozen wurde bereits ein Gesetzesvorschlag zum Thema Verkehr vorgelegt, aber noch nicht vom Rat behandelt. Er bezieht vollständig die Vorgaben des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention ein.
Liste der prioritären Verkehrsvorhaben in der EU endgültig festgelegt
Am 22. April hat das Europäische Parlament die neuen Leitlinien für das transeuropäische Verkehrsnetz TEN-V verabschiedet. Das Gesetzgebungsverfahren ist damit abgeschlossen, und die Liste von 30 "prioritären Vorhaben", die mit 20% Kofinanzierung aus der EU rechnen können, ist fix. Diese 30 Projekte werden mit rund 225 Milliarden Euro veranschlagt und sollen zu einer erfolgreichen Erweiterung beitragen, die Verkehrsüberlastung verringern, die Zugänglichkeit verbessern und den kombinierten Verkehr fördern. Der Schwerpunkt wird auf den Eisenbahn- und Schiffsverkehr sowie auf grenzübergreifende Vorhaben gelegt.

Veranstaltungen

  • 2025-07-29T00:00:00+02:00
  • 2026-08-16T23:59:59+02:00
  • Alpines Museum der Schweiz, Bern/CH
29.07.2025 - 16.08.2026
Grönland - Alles wird anders Alpines Museum der Schweiz, Bern/CH
  • 2025-10-18T00:00:00+02:00
  • 2026-04-19T23:59:59+02:00
  • ALPS Alpines Museum der Schweiz, Helvetiaplatz 4, Bern
18.10.2025 - 19.04.2026
Wenn Berge rutschen ALPS Alpines Museum der Schweiz, Helvetiaplatz 4, Bern
  • 2025-11-28T19:00:00+01:00
  • 2026-04-23T20:30:00+02:00
  • ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
28.11.2025 - 23.04.2026
AktivismusAlpinismus - Veranstaltungsreihe ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
  • 2026-03-23T00:00:00+01:00
  • 2026-03-27T23:59:59+01:00
23.03.2026 - 27.03.2026
Jugendparlament der Alpenkonvention - Thema: Klimaresiliente Entwicklung
  • 2026-03-28T14:00:00+01:00
  • 2026-03-28T18:00:00+01:00
  • Pfarrheim Lenggries, Geiersteinstr. 7 83661 Lenggries
28.03.2026
Ground:breaking: Lebendiger Boden stärkt Klima, Vielfalt und Ernährung – Entsiegelung jetzt anpacken. Von Praxiswissen zur Umsetzung Pfarrheim Lenggries, Geiersteinstr. 7 83661 Lenggries

Projekte und Aktivitäten

MultiBios
MultiBios
[Projekt abgeschlossen] Neben bekannten Naturgefahren wie Muren und Überschwemmungen betreffen auch Hitzewellen und Dürren den Alpenraum immer häufiger. Das internationale Projekt MultiBios erforscht gemeinsam mit Biosphärenparks, wie sich betroffene Gemeinden und Regionen besser auf multiple Klimarisiken vorbereiten können.
LISTEN
LISTEN
Das Projekt LISTEN untersucht die Raumnutzung durch Bürger:innen anhand von drei Pilotregionen in Belgien, Schweden und Österreich. Die CIPRA Lab GmbH arbeitet dabei mit Partner:innen aus der Forschung und regionalen Akteur:innen zusammen.
EmpowerLIFE - Einfach machen
EmpowerLIFE - Einfach machen
Einfach machen ist das Motto des 2023 gestarteten Projekts EmpowerLIFE. Es unterstützt Menschen bei der Umsetzung ihrer Do-It-Yourself-Ideen und Pläne in Bezug auf Klimaschutz.

Aktuelle Medienmitteilungen

Wie viel ist Natur wert?
Wie viel ist Natur wert?
Almweiden, die uns mit Lebensmitteln versorgen. Bäume, die für ein angenehmes Mikroklima sorgen. Alpine Landschaften, die heilen und berühren. Anfang Juli 2021 diskutierten rund 100 Teilnehmende aus allen Alpenländern an der CIPRA-Jahresfachtagung in Biella/I über den Nutzen und den Wert der Natur im Alpenraum.
Stadt, Land und Berg im Gleichgewicht
Stadt, Land und Berg im Gleichgewicht
Bergwälder, die uns vor Lawinen schützen und unsere Atemluft reinigen, Flüsse und Almweiden, die uns mit Trinkwasser, Energie oder Lebensmitteln versorgen: Die CIPRA lädt zur Jahresfachtagung vom 1. bis 3. Juli in Biella/I, Alpenstadt des Jahres 2021, um über den Nutzen und Wert der Natur im Alpenraum zu diskutieren.
Gemeinsam für die Bienen
Gemeinsam für die Bienen
Bienen-Lehrpfade, neue Blühflächen mit regionalem Saatgut und Bio-Zertifizierungen für ImkerInnen: Ende April 2021 stellten bei der Online-Konferenz «Let’s bee together» Pilotgemeinden aus dem gesamten Alpenraum ihre Massnahmen zum Schutz von Wildbienen und anderen Bestäuberinsekten vor. Rund 80 Teilnehmende diskutierten dabei über Erfolge und Herausforderungen beim Bienenschutz.
Besucherlenkung im Alpenraum
Besucherlenkung im Alpenraum
Immer mehr Menschen suchen Erholung und Ausgleich in der alpinen Natur. Das setzt Tiere und Pflanzen, aber auch Destinationen, deren Infrastruktur und Einheimische zunehmend unter Druck. Nach dem Motto «steter Tropfen höhlt den Stein» leistet das Projekt «speciAlps2» deshalb einen Beitrag für den Schutz von Natur und Landschaft in den Alpen, erarbeitet Massnahmen zur Besucherlenkung in vier Pilotregionen und bietet eine Plattform für alpenweiten Austausch.