Politische Positionen

Stellungnahme des Präsidenten der CIPRA International an der 5. Alpenkonferenz vom 16. Oktober 1998 in Bled
Stellungnahme des Präsidenten der CIPRA International an der 5. Alpenkonferenz vom 16. Oktober 1998 in Bled
Der Präsident der CIPRA International gibt der Enttäuschung der CIPRA darüber Ausdruck, dass die Protokolle der Alpenkonvention wenig innovativ sind. Die CIPRA bedauert, dass die Ausarbeitung weiterer Protokolle verpasst wurde und die Frage des Ständigen Sekretariats noch ungelöst ist. Die CIPRA fordert, dass der Alpenprozess dynamischer und effizienter wird, damit die Menschen und die Natur im Alpenraum wirklich etwas davon spüren.
Resolution für die Einrichtung und Bewahrung einer "gentechnikfreien Zone Alpen"
Resolution für die Einrichtung und Bewahrung einer "gentechnikfreien Zone Alpen"
Die CIPRA International fordert die Europäische Union, die Regierungen der Alpenstaaten und ihrer Regionen sowie die Interessenvertretungen auf, alles zu unternehmen, um die Alpen von Freisetzungen gentechnisch veränderter Organismen freizuhalten. Die CIPRA unterstützt entsprechende Aktivitäten auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene.
Vienna Declaration der Regionalen Konferenz über Transport und Umwelt 1997
Vienna Declaration der Regionalen Konferenz über Transport und Umwelt 1997
Die Deklaration wurde von den Regierungen der Mitgliedstaaten der UN Economic Commission for Europe verabschiedet. Diese wollen Schritte zur Reduktion der negativen Auswirkungen des Transports und Verkehrs auf Umwelt und Gesundheit unternehmen. Energieeffiziente und ökologische Fahrzeuge und Treibstoffe sowie effiziente und nachhaltige Transportsysteme sollen gefördert und empfindliche Gebiete geschützt werden. Weiter wollen die UNECE-Mitglieder den sicheren Transport von gefährlichen Stoffen fördern und Massnahmen zum Schutz des Wassers vor Verschmutzung treffen. Anhang der Deklaration ist ein Programm mit einer Beschreibung möglicher Massnahmen und Lösungen im Bereich Transport und Umwelt. http://www.unece.org/doc/ece/rcte/ece.rcte.conf..2.final.e.pdf

News aus der Alpenpolitik

Passy ist die Alpenstadt des Jahres 2022
Passy ist die Alpenstadt des Jahres 2022
Die französische Stadt Passy wird für ihre Politik der nachhaltigen Entwicklung mit dem Titel «Alpenstadt des Jahres 2022» ausgezeichnet. Die Gemeinde in den Savoyer Alpen möchte Energieeffizienz, Luftqualität sowie das Management empfindlicher Naturräume verbessern.
Mit dem Helikopter auf die Piste
Mit dem Helikopter auf die Piste
Liegt Heliskiing im öffentlichen Interesse? Vorarlberg/AT verlängert die Erlaubnis um zweieinhalb Jahre. CIPRA Österreich fordert eine stärkere Gewichtung des Klimaschutzes.
Winterspiele auf Schleuderkurs
Winterspiele auf Schleuderkurs
Die Geschichte wiederholt sich: Nach dem Fiasko um die Bauruinen von Turin 2006 stehen nun auch die Pläne für Italiens vermeintlich «grüne» Winterspiele von Mailand und Cortina 2026 in der Kritik.
Jahr der nachhaltigen Bergentwicklung
Jahr der nachhaltigen Bergentwicklung
Bergregionen im Fokus: Die Vereinten Nationen rufen das Jahr 2022 zum Internationalen Jahr der nachhaltigen Entwicklung von Berggebieten aus.

Standpunkte der CIPRA

Standpunkt: Klima-Check für Seilbahnen
Standpunkt: Klima-Check für Seilbahnen
Südtirol zählt mit 360 Seilbahnen zu den Ländern mit der grössten Dichte an Aufstiegsanlagen. Die meisten dieser Bahnen dienen dem Tourismus und bringen Menschen zum Wandern und Skifahren in die Berge. Seilbahnen gelten als Leuchttürme für Klimaschutz, für sanfte und sozial verträgliche Mobilität. Doch nicht jedes Projekt erfüllt diese Voraussetzungen, meint Josef Oberhofer, der neue Präsident von CIPRA Südtirol.
Standpunkt: Wo bleibt die Energieeffizienz?
Standpunkt: Wo bleibt die Energieeffizienz?
Russland ist Hauptlieferant fossiler Energien in die Europäische Union. Die eindringlich geforderte Beendigung dieser Abhängigkeit kommt dem Klimaschutz entgegen. In der Realität vermischt sich allerdings die lautere Absicht mit dem zeitgleichen Bau neuer Anlagen für fossile und erneuerbare Energien, warnt Kaspar Schuler, Geschäftsleiter von CIPRA International.
Standpunkt: Die Masslosigkeit von Olympia
Standpunkt: Die Masslosigkeit von Olympia
Hohe Baukosten, ungenutzte Sportstätten, umweltschädliche Grossprojekte: Die Kritik um die Austragung der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina/I 2026 bleibt laut. Wir müssen hinterfragen, ob solche Sportereignisse noch einen Platz in den Alpen haben, meint Vanda Bonardo, Präsidentin von CIPRA Italien.