Politische Positionen

Olympische Winterspiele: Die Alpen sind mehr als nur ein Spielplatz
Olympische Winterspiele: Die Alpen sind mehr als nur ein Spielplatz
Grosse, globale Sportveranstaltungen haben die Kraft, zu faszinieren und zu begeistern. Wintersport hat in den Alpen mit seiner tief verwurzelten Tradition und seiner leidenschaftlichen Anhängerschaft einen besonderen Stellenwert. Wir sind jedoch der Meinung, dass die Olympischen Winterspiele in ihrer derzeitigen Form weder ökologisch noch sozial vertretbar sind. Trotz Reformversprechen zeigen die jüngsten Entwicklungen wie die Vorbereitungen für Mailand-Cortina 2026 und die Spiele 2030 in Frankreich sowie die «privilegierte Kandidatur» der Schweiz für die Winterspiele 2038, dass das olympische Modell nach wie vor nicht nachhaltig ist. In den letzten Jahrzehnten haben Referenden (z. B. in Innsbruck, Sion, München, Graubünden) mehrfach gezeigt, dass grosse Teile der Bevölkerung nicht mehr bereit sind, den Preis für Olympische Winterspiele zu zahlen.
Offener Brief: Schutz der Alpen vor übermässigem Transitverkehr
Offener Brief: Schutz der Alpen vor übermässigem Transitverkehr
Der Alpenraum steht unter zunehmendem Druck - durch die Klimakrise, die Luftverschmutzung und das stetig wachsende Verkehrsaufkommen. Zahlreiche Organisationen, allen voran CIPRA International, haben deshalb einen offenen Brief an EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas und die Verkehrsminister der Alpenländer gerichtet.
Position: Verkehr und Mobilität in den Alpen
Position: Verkehr und Mobilität in den Alpen
In ihrem neuen, 40 Seiten umfassenden Positionspapier skizziert die CIPRA eine nachhaltige Mobilität im Alpenraum mit möglichst geringen negativen Auswirkungen des Verkehrs auf Umwelt und Menschen. Neben dem Reiseverkehr geht das Papier auch auf Pendler:innenverkehr, Fernverkehr und Güterverkehr ein – ergänzt mit Fakten, konkreten Massnahmen und guten Beispielen.

News aus der Alpenpolitik

Kampf ums Alpenwasser
Kampf ums Alpenwasser
Revival für den Wasserkraft-Boom: Schon vor 70 Jahren wurden viele Alpenflüsse für Kraftwerke gestaut und wertvolle Hochtäler verbaut. Heute bedrohen neue Begehrlichkeiten ihre ökologischen Funktionen. Angesichts schwindender Gletscher und zunehmender Nutzungsansprüche droht ein Verteilungskampf.
Alpine Biodiversität schützen
Alpine Biodiversität schützen
Mit LiveAlpsNature und AlpsLife startete die CIPRA im September 2024 zwei innovative Interreg-Projekte. Sie tragen dazu dabei, die Biodiversität in den Alpen zu schützen und den wachsenden Herausforderungen durch die Klimakrise und den intensiven Tourismus zu begegnen.
Standpunkt: Milano-Cortina 2026: Alles andere als ein Vorzeigeprojekt
Standpunkt: Milano-Cortina 2026: Alles andere als ein Vorzeigeprojekt
Die Olympischen Spiele von Mailand und Cortina 2026 sollen ein Vorzeigebeispiel für Nachhaltigkeit werden. Schon jetzt ist klar, dass diese Erwartung bei weitem nicht erfüllt werden, meint Luigi Casanova. Er ist derzeit Präsident von Mountain Wilderness Italien, war langjähriges Vorstandsmitglied von CIPRA Italien und ist Autor eines 2022 veröffentlichten Buches, das die Olympischen Winterspiele kritisch beleuchtet.
AlpenWoche 2024: Zeit zu Handeln
AlpenWoche 2024: Zeit zu Handeln
Ein Blick zurück und nach vorn: Zwanzig Jahre nach der ersten AlpenWoche brachte die achte Ausgabe der internationalen Konferenz über 200 Menschen nach Nova Gorica/SL, um darüber zu diskutieren, worauf es bei der Entwicklung des Alpenraums ankommt.

Standpunkte der CIPRA

Standpunkt: Gemeinden als Treiber nachhaltiger Entwicklung
Standpunkt: Gemeinden als Treiber nachhaltiger Entwicklung
Nachhaltige Entwicklung kann nicht per Gesetz verordnet werden. Es braucht Menschen vor Ort, die sie verwirklichen. Gemeinden kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, sagt Jean Horgues-Debat, neu gewählter Präsident von CIPRA Frankreich.
Standpunkt: Das gesellschaftliche Miteinander neu denken
Standpunkt: Das gesellschaftliche Miteinander neu denken
Soziale Innovation ist in aller Munde. Doch was ist es genau, was ist es nicht, und wozu braucht es sie? Michaela Hogenboom, Projektleiterin bei CIPRA International, erhofft sich von sozialer Innovation neue Antworten auf alte Fragen im Alpenraum.
Standpunkt: Weg von Mannsbildern und Frauenzimmern
Standpunkt: Weg von Mannsbildern und Frauenzimmern
Noch immer ist Gleichstellung Frauensache. Dabei gibt es genügend Gründe, sie als gesamtgesellschaftliches Anliegen zu behandeln. Alle profitieren – gerade in den Alpen, ist Barbara Wülser, stellvertretende Geschäftsführerin von CIPRA International, überzeugt.