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Nachhaltigkeitsziele lokal umsetzen
Nachhaltigkeitsziele lokal umsetzen
SDG-Spaziergänge, Solarherde aus Karton, ein umweltfreundlich organisiertes Festival: Rund 30 Jugendliche aus Italien, Slowenien, Liechtenstein und Frankreich diskutierten Mitte August im Rahmen des CIPRA-Projekts Alps2030 über die lokale Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs).
Unter der Lupe
Unter der Lupe
Welche Schätze und Ressourcen verbergen sich in den Alpen? Wie gehen wir möglichst nachhaltig mit ihnen um? Diese und ähnliche Fragen stellt die im August 2021 erschienene Ausgabe des Themenhefts SzeneAlpen.
Sprechen Sie Alpen?
Sprechen Sie Alpen?
In jeder Gemeinde ein anderer Dialekt: Die sprachliche Vielfalt der Alpen ist faszinierend und ständig im Wandel, das macht sie auch für Sprachforscher:innen interessant. Mit modernen Methoden wie Crowdsourcing sammelt ein Forschungsprojekt alpenweit Dialektworte für ein digitales, lebendiges Lexikon.
Innovationen und Irrwege
Innovationen und Irrwege
Helikopterflüge und australischer Weisswein einerseits, ein Ökomuseum und wiederverwertete Smartphones andererseits: Positiv- und Negativpreise von Umweltorganisationen weisen den Weg in eine nachhaltigere Zukunft.
Wie viel ist Natur wert?
Wie viel ist Natur wert?
Almweiden, die uns mit Lebensmitteln versorgen. Bäume, die für ein angenehmes Mikroklima sorgen. Alpine Landschaften, die heilen und berühren. Anfang Juli 2021 diskutierten rund 100 Teilnehmende aus allen Alpenländern an der CIPRA-Jahresfachtagung in Biella/I über den Nutzen und den Wert der Natur im Alpenraum.
Wildtiere, Klimawandel und Blei
Wildtiere, Klimawandel und Blei
Neue Entwicklungen in den italienischen Alpen: Steigende Schneehöhen als Folge des Klimawandels treiben Rehwild in höhere Lagen. Ausserdem könnte ein Verbot von Bleischrot in Jagdmunition viele Vögel retten.
Ausgezeichnetes Biella
Ausgezeichnetes Biella
Inwertsetzung der alpinen Naturlandschaft, Gewässerschutz, naturnaher Tourismus: Mit zahlreichen Projekten zur nachhaltigen Stadtentwicklung überzeugte die norditalienische Stadt Biella. Sie ist die Alpenstadt des Jahres 2021 und Veranstaltungsort der CIPRA Jahresfachtagung.
Wintertourismus: ändern oder aufgeben
Wintertourismus: ändern oder aufgeben
Steigende Temperaturen und immer weniger Schnee beeinträchtigen den Wintertourismus, vor allem in Skigebieten. In Zukunft wird es ohne Strategien zur Anpassung noch weitaus schwieriger werden, wie aus dem Dossier «Nevediversa 2021» der italienischen Umweltschutzorganisation Legambiente hervorgeht.
Alpine Pflanzen: Langlebig und gefährdet
Alpine Pflanzen: Langlebig und gefährdet
Ährige Edelraute, Gletscher-Hahnenfuss, Steinbrech: Der Lebensraum solch alpentypischer Pflanzen schrumpft mit den Gletschern, wie eine aktuelle Untersuchung belegt. Neben dem Klimawandel setzt unter anderem auch Stickstoffeintrag den Bergpflanzen schwer zu.
Kleine Gemeinde verhindert Autobahn
Kleine Gemeinde verhindert Autobahn
Es könnte das Ende für die Autobahn «Valdastico Nord» bedeuten: Eine kleine Alpengemeinde setzte sich nach einer Reihe von Einsprüchen gegen einen italienischen Autobahnriesen vorerst durch.
Starke neue Stimmen bei der CIPRA
Starke neue Stimmen bei der CIPRA
Stephan Tischler ist neuer Vorsitzender von CIPRA Österreich, Elias Kindle übernimmt die Geschäftsführung bei CIPRA Liechtenstein. Bei CIPRA International wird Wilfried Marxer Schatzmeister und Sofia Farina Jugendvertreterin im Vorstand, Co-Geschäftsführerin Barbara Wülser verabschiedet sich.
Gegen Plastik-Berge
Gegen Plastik-Berge
Wissen, schützen, Bewusstsein schaffen: Unter diesem Motto will ein Projekt in den piemontesischen Alpen Plastikmüll am Berg vermeiden – ausgehend von Berghütten.
Agitus Vermächtnis
Agitus Vermächtnis
Die Äthiopierin Agitu Ideo Gudeta übersiedelte ins Trentino und eröffnete dort eine Ziegenfarm – ein Beispiel für weibliches Unternehmertum in den Bergen und Integration. Ende Dezember 2020 wurde sie ermordet. Ein Nachruf.
Oh…
Oh…
Nachhaltige Energie aus Holz
Nachhaltige Energie aus Holz
Heizen mit Holz ist nicht immer gut für die Umwelt. Im Piemont/I wird nun daran gearbeitet, die Lieferkette nachhaltiger zu gestalten, indem man sich den Herausforderungen des Klimawandels stellt und die Forstwirtschaft stärkt.
Cortina 2026: Baustelle statt «grüner» Winterspiele
Cortina 2026: Baustelle statt «grüner» Winterspiele
Die als «grün» angekündigten Olympischen Spiele 2026 in Cortina und Mailand treten mit dem Versprechen an, die ersten wirklich umweltverträglichen Spiele zu werden. Jene, die in den vergangenen Wochen den geplanten Wettkampfstätten einen Besuch abgestattet haben, sind anderer Meinung.
Italienische Alpen zwischen Licht und Schatten
Italienische Alpen zwischen Licht und Schatten
Der Alpenkarawanenbericht 2020 weist auf viele innovative Nachhaltigkeitspraktiken hin, aber er zeigt auch kritische Beispiele in den italienischen Alpen auf.
Neue Möglichkeiten für alpine Weinberge
Neue Möglichkeiten für alpine Weinberge
Italien weist historische und herausragende Weinberge aus. Auf diese Weise können Weingärten, die bis vor wenigen Jahren aufgegeben wurden, weil sie auf abschüssigem Land lagen und unrentabel waren, wiederbelebt werden, hervorragenden Wein liefern sowie zur Erhaltung wertvoller Landschaftselemente beitragen.
Klimawandel: Merans Strategie für mehr Lebensqualität
Klimawandel: Merans Strategie für mehr Lebensqualität
Bäume statt Parkplätze und Unterstützung der Bevölkerung bei Hitzeperioden – mit insgesamt 19 Massnahmen wie diesen begegnet die Stadt Meran/I den Auswirkungen des Klimawandels. Fachpersonen, Interessenvertretungen und Jugendliche haben die Strategie gemeinsam erarbeitet.
Oh…
Oh…
Flashmobs für Flüsse
Flashmobs für Flüsse
Nahezu 100 Flashmobs fanden Ende Januar 2020 italienweit statt, um die Flüsse und deren Ökosysteme vor einer Übernutzung zu schützen. Auch andernorts in den Alpen regt sich Widerstand gegen Wasserkraftprojekte.
Zwei Länder, ein Naturpark
Zwei Länder, ein Naturpark
Naturschutz über Grenzen hinweg: Der Naturpark Veglia-Devero/I und der Landschaftspark Binntal/CH wurden als gemeinsames, grenzüberschreitendes Schutzgebiet zertifiziert.
Brenner-Transit: Mauterhöhung gefordert
Brenner-Transit: Mauterhöhung gefordert
Erstmals werden 2019 mehr als 2.5 Millionen Lastwagen den Brennerpass befahren. Die CIPRA hat nun in einem offenen Brief eine differenzierte Mauterhöhung verlangt.
Living Labs: ein Jahr voll junger Ideen
Living Labs: ein Jahr voll junger Ideen
Jugendliche diskutieren und gestalten die Zukunft der Bergregionen mit – beim gemeinsamen Wandern, in Workshops und bei Aktionen zum Thema Landschaft.
Déjà-vu: Olympische Winterspiele in Italien
Déjà-vu: Olympische Winterspiele in Italien
Zwanzig Jahre nach den Spielen 2006 in Turin kehren die Olympischen Winterspiele 2026 in die italienischen Alpen zurück. In den Austragungsorten ist der Jubel gross und die Erwartungen sind hoch. Doch der Blick auf vergangene Spiele mahnt zur Vorsicht, denn allzu oft haben sie Schulden und Bauruinen hinterlassen.
Räume neu denken
Räume neu denken
Vom Picknick auf der Baustelle über die Rettung unverbauter Flächen bis hin zur Umnutzung einer alten Kaserne: Drei Beispiele, die Raumplanung in den Alpen neu denken.
Im Elektroauto durch die Alpen
Im Elektroauto durch die Alpen
2’400 km und insgesamt 18’000 Höhenmeter: Ein Konvoi von sieben Elektroautos hat mehr als zwanzig Gemeinden von Frankreich bis Slowenien besucht, um das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität im Tourismus zu schärfen.
Eine weitere (nutzlose) Autobahn?
Eine weitere (nutzlose) Autobahn?
In Italien stösst eine geplante Verlängerung der Autobahn A31 vom Veneto ins Trentino auf Widerstand. Die neue Autobahn hätte verheerende Auswirkungen auf die Region und würde regionale Verkehrsprobleme nicht lösen.
Morbegno: kleine Stadt, grosse Freude
Morbegno: kleine Stadt, grosse Freude
Ein kontinuierlich ausgebautes Radwegenetz, die Bewahrung historischer Palazzi, elektronische Mietautos: In Morbegno/I bewegt sich viel, deshalb wird die Kleinstadt dieses Jahr mit dem Titel «Alpenstadt des Jahres» ausgezeichnet.
Streit ums Wasser des Lago Maggiore
Streit ums Wasser des Lago Maggiore
Soll man den Wasserstand des Sees anheben und so als Reservoir für die Landwirtschaft nutzen oder besser die Strände für Touristen erhalten? Während der Pegel des Lago Maggiore zwischen Italien der Schweiz diskutiert wird, bleibt die bescheidene Wasserqualität ein Randthema.