Medienmitteilungen
Preis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen ausgeschrieben
Zum vierten Mal schreiben Liechtenstein und die Schweiz den Preis «Construc-tive Alps» aus. Mit dem Wettbewerb werden Bauobjekte und Sanierungen aus-gezeichnet, die in vorbildlicher Weise für eine nachhaltige Architektur in den Alpen stehen.
Lesung und Malwettbewerb «Berge lesen – Berge malen»
Wenn Kultur auf die Welt der Berge trifft: Am 7. Dezember 2016 finden im Bildungshaus Gutenberg in Balzers die Prämierung des Malwettbewerbs «Berge lesen – Berge malen» und eine Lesung mit Kabarettist Mathias Ospelt statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Amt für Umwelt zusammen mit der Landesbibliothek, der LGU und CIPRA International.
Wintertourismus in den Alpen: Wachstum auf Teufel komm raus?
Alpenweit werden aktuell mehrere neue, teils sehr grossräumige Seilbahnprojekte geplant. Problematisch daran ist nicht nur, dass die Projekte oft im Konflikt mit Schutzgebieten stehen. Vielmehr steht eine solche Strategie des „ungebremsten Wachstums“ im Widerspruch mit grossen Herausforderungen wie dem Klimawandel und ist kein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Alpenregionen. Die CIPRA tritt mit vereinten Kräften für den Schutz der alpinen Landschaft ein.
Von Ruinen, Hirschen und Menschen
Wie beeinflussen Zu- und Abwanderung, Raumplanung oder der Klimawandel die Lebensqualität? Die vielfältigen Aspekte der Beziehungen zwischen den Alpen und den Menschen, die dort leben, arbeiten und sich erholen, stehen im Zentrum der AlpenWoche 2016 von 11. bis 15. Oktober 2016 in Grassau/D. Führende, alpenweit tätige Organisationen, darunter die CIPRA, stehen dahinter.
Exempel am Riedberger Horn
1ʼ300 Menschen sollen über die Zukunft des Riedberger Horns und damit des Bayrischen Alpenplans befinden. So will es Staatsregierung. Diese Entwicklung ist kein Einzelfall, wie die CIPRA mit einer Alpenkarte zum Projekt alpMonitor aufzeigt.
Klimaschutz spielend einfach
Rund 100 Haushalte aus allen Alpenländern berechneten mit dem Klimaspiel «100max – das Alpenspiel zum Klimaschutz» während je einer Woche im März und Juni ihre täglichen CO2-Emissionen. Die Ergebnisse zeigen: Einsparungen sind spielend möglich.
Jugendbeteiligung in Gemeinden stärken
Aktive Mitgestaltung auf lokaler Ebene, Wissenstransfer fördern und Zusammenarbeit stärken – das möchte das neue Projekt «youTurn». Am 3. Juni fand die Auftaktveranstaltung des internationalen Jugendprojekts in Schaan statt.
Die CIPRA ist der Veränderung auf der Spur
Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit die Alpenkonvention ins Leben gerufen wurde. Welche Rolle das internationale Abkommen für die alpenweite Zusammenarbeit heute spielt und künftig spielen könnte, zeigt CIPRA International im Jahresbericht auf. Eine Veränderung gibt es bei der Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Liechtenstein: Ab August 2016 übernimmt Andreas Pichler das Ruder.
«Architektur schafft Nachbarn»
Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA lädt am 5. April 2016 ab 17 Uhr an die Universität Liechtenstein zur Veranstaltung «Architektur schafft Nachbarn» ein. Dieser Abend findet im Rahmen einer Etappe der Wanderausstellung «Constructive Alps» statt.
Mehr Raum für gutes Leben
Welche Bedeutung kommt der Raumplanung für die Lebensqualität in den Alpen zu? Rund 50 Leute aus allen Alpenländern haben sich kürzlich in Schaan zu dieser Frage ausgetauscht und zukunftsfähige Ideen entwickelt. Die Veranstaltung war der Auftakt des Projekts «I-LivAlps» von CIPRA International.
100max – das Alpenspiel zum Klimaschutz
Rund 70 Haushalte aus Städten und Gemeinden der sieben Alpenländer erproben bei «100max – dem Alpenspiel zum Klimaschutz» klimafreundliche Lebensstile. Die internationale Alpenschutzkommission CIPRA begleitet das grenzüberschreitende Projekt.
Eine gemeinsame Sprache gegen den Klimawandel in den Alpen
Wichtige Themen wie Flugverkehr oder der für die Alpen bedeutende Transitverkehr wurden im Pariser Klima-Vertrag ausgeklammert. Ein Mehrwert eines verbindlichen Abkommens für den Klimaschutz – auch und vor allem im Alpenraum – ist für CIPRA International dennoch klar.
Die Natur, der Kitt der alpinen Gesellschaft
Nachhaltige Entwicklung ist nicht auf Naturschutz beschränkt. Als Leitidee, die alle Lebensbereiche durchwirkt, gehört das Thema auf jeden Mittagstisch, in jede Werkstätte, in jedes Schulzimmer, in jedes Parlament. Die CIPRA rückt mit alpMonitor den Beitrag der Gesellschaft in den Mittelpunkt. Anlass gibt der Internationale Tag der Berge.
Das Geschäft mit dem Schnee
Die Skisaison 2015/ 16 hat begonnen, nicht aber der Winter. Doch während in Paris beim Klimagipfel die Welt über Klimaschutz diskutiert und das Jahr 2015 bereits zum wärmsten Jahr der bisherigen Wetteraufzeichnungen gekürt wurde, setzt man in den bayerischen Alpen weiter auf Kunstschnee.
«Naturschutz wird heute breiter gedacht»
Josef Biedermann war bis September 2015 in verschiedenen Funktionen für die CIPRA tätig gewesen. Nach über 35 Jahren Engagement zieht er eine gemischte Bilanz zu den aktuellen Entwicklungen im Umweltbereich. Neu amtet Hugo Quaderer als Schatzmeister im Vorstand von CIPRA International.
Klimaschutz jetzt!
Anlässlich der internationalen Tagung «Klimaschutz jetzt! Alpengemeinden setzen um», die am 29. und 30. Oktober 2015 im Kloster Benediktbeuern/D im Rahmen der deutschen Präsidentschaft der Alpenkonvention stattfand, richteten Veranstalter und Alpengemeinden einen gemeinsamen Appell an die UN-Klimakonferenz. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium und Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die an der Tagung teilnahm, wird den Appell in Paris übergeben.
Klimaschutz jetzt! Alpengemeinden setzen um
Der Klimawandel ist ein globales Phänomen. Um dessen Ursachen und Folgen zu begegnen, ist Klimaschutz auf lokaler Ebene unerlässlich. Alpine Regionen sind durch den Klimawandel besonders herausgefordert. Gleichzeitig ergeben sich in den Alpen Chancen für neue Entwicklungen. Im Vorfeld der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Paris findet im Rahmen der deutschen Präsidentschaft der Alpenkonvention am 29. und 30. Oktober in Benediktbeuern/DE eine internationale Tagung zum kommunalen Klimaschutz in den Alpen statt. Sie wird am Donnerstag, 29.10.2015 um 13.30 Uhr von Ulrike Scharf, bayerische Staatministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, eröffnet.
«Man muss Veränderung üben»
Freiwillig oder mit Zwang? Diese Frage wurde an der CIPRA-Jahresfachtagung am 25./26. September 2015 in Liechtenstein kontrovers diskutiert. Klar ist: Für eine Veränderung hin zu einem umweltfreundlichen Lebensstil braucht es den Willen jedes Einzelnen und die Unterstützung der Politik.
Damit es nicht bei Absichtserklärungen bleibt
Im Alpenrheintal gibt es viele wegweisende Initiativen. Diese zeigen, wie Veränderungen angestossen werden können. Am 25. und 26. September 2015 vertieft die CIPRA das Thema Veränderung an ihrer Jahresfachtagung «Handle für den Wandel! » in Ruggell/LI.
Online-Plattform stärkt Jugendbeteiligung in den Alpen
Jugendliche können sich auf der Webplattform „YAPP“ über Organisationen und Initiativen informieren, die sich mit Jugendbeteiligung und nachhaltiger Entwicklung im Alpenraum beschäftigen. Organisationen sind aufgefordert, ihre Informationen und Angebote auf der mehrsprachigen Plattform kostenlos einzutragen.
Expo: Musikalische Grenzgänger aus den Alpen
Vorhang auf für 123 junge, talentierte, zum Teil geistig beeinträchtigen MusikerInnen aus Italien, Frankreich, Slowenien und der Schweiz. Am 7. Juni 2015 spielen vier verschiedene Gruppen erstmals gemeinsam an der Weltausstellung in Mailand. Ihre Musik überwindet die Barrieren von verschiedenen Muttersprachen, unterschiedlichen Lebenswelten und grosser räumlicher Distanz. Und sie macht die Vielfalt und Kreativität der Alpen hörbar.
Jugendliche erproben neue Lebensstile
Bahn frei für den «Youth Alpine Express»! Mit einer Reise an die Expo startet diese Woche das neue Jugendprojekt der CIPRA. Zwei Dutzend junge Menschen aus allen Alpenländern testen zwei Jahre lang nachhaltige Lebensstile – und bringen ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Empfehlungen in die Politik.
Energie und Natur in den Alpen: ein Balanceakt
Die Alpen bieten großes Potenzial für die Gewinnung erneuerbarer Energie. Gleichzeitig steigt dadurch der Druck auf die Natur. Die Partner des internationalen Projekts recharge.green liefern Lösungsansätze, wie dieser Spagat gelingen kann. Sie präsentieren ihre Ergebnisse bei der Abschlusstagung vom 20. und 21. Mai 2015 in Sonthofen/D.
Die CIPRA schafft Einklang für Vielfalt
Tiere und Pflanzen müssen wandern, damit sie sich vermehren können. Sie durchqueren dabei Flächen, die auch von Menschen genutzt werden. Die CIPRA zeigt in ihrem aktuellen Jahresbericht 2014 auf, dass Tiere, Pflanzen und Menschen gleichermassen von vernetzten Naturräumen profitieren.
Jugendliche übernehmen Verantwortung für Naturräume
Hochwasserschutz, Erholungsraum, landwirtschaftliche Produkte – die Natur versorgt die Menschen mit lebenswichtigen Gaben. Wie können diese Leistungen sichergestellt werden? Diese Frage beschäftigte die TeilnehmerInnen des Jugendparlaments zur Alpenkonvention in Kamnik/S. Das fachliche Wissen erhielten sie von den Partnern des Alpine-Space-Projekts recharge.green.
Mobilität mit den Augen der Jugendlichen betrachten
Wie bewegen sich Menschen und Güter durch die Alpen? Wie sieht unsere Mobilität in 15 Jahren aus? Die CIPRA hat Jugendliche aus sechs Alpenländern eingeladen, sich damit auseinanderzusetzen. Am Freitag, 13. Februar 2015, präsentieren sie ihre Vorstellungen in Ruggell der Öffentlichkeit, unter anderem in Form eines Kurzfilms.
Biodiversität braucht mutige Politik und stringente Umsetzung
Die biologische Vielfalt ist unsere Lebensgrundlage. Doch die Strategien zu ihrem Schutz werden nicht effektiv umgesetzt und Projekte zeigen oft nicht die erhoffte Wirkung. Wie dies von der lokalen bis zur internationalen Ebene verbessert werden kann, präsentieren die Partner des internationalen greenAlps-Projekts.
50‘000 Euro für nachhaltiges Sanieren und Bauen
Die Schweiz und Liechtenstein loben zum dritten Mal den internationalen Architekturpreis «Constructive Alps» aus. Mitmachen ist einfach, die Ambitionen des Preises gross: Die Alpen sollen Modellregion für Klimaschutz und gutes Leben werden. Daher werden Bauwerke aller Art und insbesondere Sanierungen gesucht, die nachhaltige Architektur ganzheitlich umsetzen.
Nachhaltige Alpen brauchen Schaf und Wolf
Die alpine Landwirtschaft trägt dazu bei, die reichhaltige biologische Vielfalt zu erhalten. Grossraubtiere sind Teil dieser Vielfalt. Damit die Ko-Existenz gelingt, brauchen die Bergbauern die Unterstützung der Gesellschaft, fordert die CIPRA anlässlich des Internationalen Tags der Berge am 11. Dezember 2014. Die Diskussionen müssen versachlicht werden.
Für Kontinuität und Wandel
Katharina Conradin wurde letzte Woche in Annecy/F zur neuen Präsidentin von CIPRA International gewählt. Die 33-jährige Schweizerin folgt auf Dominik Siegrist, der sein Amt nach zehn Jahren abgibt.