Medienmitteilungen
Medienmitteilung: Öffentliches Referat von Franz Fischler
Welche Trends gibt es in der Alpenpolitik? Wie kann Liechtenstein sich einbringen? In einem öffentlichen Referat zeigt der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler auf Einladung der CIPRA am 16. September 2014 die Chancen der internationalen und transnationalen Zusammenarbeit für eine nachhaltige Entwicklung auf.
Auf der Suche nach Antworten auf die Ressourcenknappheit
Ressourcen sind endlich, auch in den Alpen. Wie sehen Lösungen für ein gutes Leben aus, die nicht auf immer mehr Verbrauch angewiesen sind? Antworten dazu im November 2014 an der CIPRA-Jahresfachtagung in Annecy/F.
Offener Brief der CIPRA an die UmweltministerInnen
In Italien macht eine Bärin, die ihre Jungen gegenüber einem Pilzsammler verteidigte, von sich reden. Sie wird von den Behörden als Problembär eingestuft und soll eingefangen werden. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA fordert die Verantwortlichen in einem Offenen Brief dazu auf, erst Beweise für die Bösartigkeit der Mutterbärin vorzulegen, bevor man gegen sie vorgeht.
Alpenpolitik auf dem Prüfstand
Mit der Makroregion Alpen eröffnen sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die langjährigen Forderungen der CIPRA nach mehr Partizipation und Umsetzung könnten doch noch Wirklichkeit werden. Sie beleuchtet die internationale Alpenpolitik in ihrem aktuellen Themenheft SzeneAlpen.
Keine 2. Röhre am Gotthard!
Feuer in den Alpen 9. August 2014: Flammende Signale für die Erhaltung der Alpen als eigenständiger und einzigartiger Lebens-, Natur- und Kulturraum
Natur in den Alpen: geschätzt und gefährdet
(22.05.2014) Die Alpen sind ein Hotspot der biologischen Vielfalt in Europa. Mit der Energiewende und dem Klimawandel kommen die Tiere und Pflanzen in Bedrängnis. Es ist höchste Zeit, die Natur als unser wertvollstes Gut anzuerkennen und zu sichern. Wege dazu zeigt die CIPRA anlässlich des Internationalen Tags der Biodiversität.
Ein Haus wie ein Schaf: der climalp-Bericht über nachhaltiges Bauen und Sanieren
Mit der Informationskampagne „climalp“, zeigt die CIPRA seit 10 Jahren, dass energieeffiziente Häuser aus ökologischen Baustoffen hohen Wohnkomfort bieten, den Geldbeutel schonen und der Umwelt gut tun. Ein überarbeiteter Hintergrundbericht zeigt nun die verschiedenen Aspekte von nachhaltigen Bauen und Sanieren.
Einfach leben, mit weniger Ressourcen
(08.04.2014) Die Alpen kommen zunehmend unter Druck mit der Energiewende, Expansion des Tourismus᾿, Zersiedelung. Wir können die begrenzten natürlichen Ressourcen indes mit kulturellen Ressourcen kompensieren: einem Wertewandel hin zu einer umweltverträglichen Lebensweise. Was es dazu braucht, dieser Frage geht die CIPRA in ihrem aktuellen Jahresbericht 2013 nach.
Junge Stimmen, neue Perspektiven für die Alpen
Wo stehen die Alpen in Sachen Jugendbeteiligung? Wo besteht Handlungsbedarf? Mit einem Bericht schafft die CIPRA einen Überblick über die Situation in den Alpenländern und zeichnet nötige Schritte auf. Selber geht sie voraus: Sie hat einen Jugendbeirat gegründet.
Wir fordern: Olympiafreie Alpen!
(27.02.2014) Nach dem Fest folgt der nach-olympische Kater: Die Folgeschäden und -kosten in Sotschi werden aufgerechnet. Sie werden gross sein, so wie in allen Austragungsorten Olympischer Winterspiele dieser Welt. In einem Offenen Brief fordert die CIPRA den IOC-Präsidenten Thomas Bach dazu auf, eine grundlegende Reform des IOC einzuleiten. Es dürfen keine Olympischen Winterspiele in der jetzigen Form mehr geplant und durchgeführt werden, doppelt sie in einem Positionspapier nach.
CIPRA wandert weit
Am 1. Januar 2014 hat CIPRA International das Sekretariat des Weitwanderweges Via Alpina übernommen. Gemeinsam setzen sich die beiden alpenweiten Netzwerke für mehr nachhaltige Entwicklung in den Alpen ein. Davon sollen nicht nur Wanderbegeisterte profitieren.
Was Gemeinden für Berghexen und Feuersalamander tun können
Die Vielfalt an Tieren und Pflanzen ist im Alpenraum besonders gross und wertvoll. Sie kann nur weiter bestehen, wenn die Lebensräume erhalten und miteinander verbunden bleiben. Gemeinden haben hierbei viele Möglichkeiten mitzuwirken. Deshalb spricht die CIPRA mit einem Kurzfilm GemeindevertreterInnen an, diese Möglichkeiten zu nutzen.
Makroregion Alpen: Wir sind bereit!
Seit fünf Wochen ist die makroregionale Strategie für die Alpen beschlossene Sache. Für die Zivilgesellschaft herrscht aber weiterhin Unklarheit: Staaten und Regionen debattieren noch immer, ob deren VertreterInnen in der Steuerungsgruppe zur aktiven Mitgestaltung eingeladen werden und verschieben jetzt die Debatte erneut. NGOs und Netzwerke sind bereit, am „Haus für den Alpenraum“ mitzubauen, wenn ihnen Zutritt zur Baustelle gewährt wird.
Warum Sotschi nicht in den Alpen liegt
Die Olympischen Winterspiele 2014 könnten auch in den Alpen stattfinden: Die Kandidatur von Salzburg/A fiel damals beim IOC durch. Heute haben Olympische Winterspiele bei den AlpenbewohnerInnen kaum mehr Chancen. Die CIPRA hat die Erfahrungen der letzten Jahre aufgearbeitet.
Alpentransitbörse ist rechtlich machbar
(28.01.2014) Der Einführung einer Alpentransitbörse (ATB) steht rechtlich nichts entgegen – vorausgesetzt die Alpenstaaten haben den politischen Willen dazu. Zu diesem Schluss kommt jetzt eine Studie im Auftrag der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino.
Nachhaltig heisst: Kein solches Olympia
Pioniergeist bedeutet heute für die Schweiz, den ökologischen Fussabdruck wir-kungsvoll zu vermindern. Und mit den eigenen Ressourcen so umgehen, dass die nächsten Generationen mit der ganzen Welt ebenfalls gut weiterleben können. Alles andere ist ein Etikettenschwindel, so wie die geplanten Olympischen Winterspiele in Graubünden 2022 es auch sind. Für nachhaltige Winterspiele braucht es einen Richtungswechsel. Davon ist das Internationale Olympische Komitee (IOC), das die Bedingungen diktiert, weit entfernt.
NGOs und Netzwerke für eine Makroregion Alpen und die Beteiligung der Zivilgesellschaft
Am 19. Dezember 2013 entscheidet der Europäische Rat, ob es eine europäische Strategie für den Alpenraum geben soll. Staaten und Regionen feilen seit Monaten an einem entsprechenden Vorschlag – und lassen VertreterInnen der Zivilgesellschaft aussen vor. Nun melden sich NGOs und Netzwerke mit einem gemeinsamen Papier zu Wort.
Die Alpen als Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft
Die Lebensqualität in den Alpen ist hoch – nicht zuletzt dank des immensen kulturellen und natürlichen Reichtums. Damit das so bleibt, braucht es eine Wertewandel hin zu einem ressourcenschonenderem Verhalten. Die CIPRA legt anlässlich des internationalen Tages der Berge am 11. Dezember 2013 dar, wie dieser Wandel gelingen kann.
Nachhaltige Architektur: Es gibt was zu sehen in Liechtenstein
Seit vielen Jahren bringt die CIPRA Menschen aus allen Alpenländer in die Region, damit diese aus erster Hand erfahren, wie nachhaltig gebaut und saniert werden kann. Von 7.-9. November 2013 besichtigen Architektur - und GemeindeverterterInnen aus Slowenien, Italien und Österreich auf einer Studienreise beispielhafte Objekte in Liechtenstein und Vorarlberg.
NGOs fordern Beteiligung an der Makroregion Alpen
Beobachterorganisationen der Alpenkonvention nehmen mit Befremden Kenntnis von ihrem Ausschluss aus der Makroregion Alpen. Sie fordern ihren Einbezug in den laufenden Prozess für eine makroregionale Alpenstrategie.
Wasser: Quelle des Lebens und des Profits
Die Landwirtschaft will bewässern, die Energiekonzerne wollen Strom produzieren, die Umweltverbände Fische retten, die Skidestinationen beschneien und der Nachbar möchte seinen Swimmingpool füllen. Der Kampf um die endliche Ressource Wasser führt nicht nur in Südtirol vermehrt zu Zielkonflikten. Die CIPRA greift das Thema an ihrer Jahresfachtagung «Wassertrog Alpen» von 10. bis 12. Oktober 2013 in Bozen auf.
Wassertrog Alpen – Wer gibt, nimmt und bestimmt darüber?
Trinkwasser, Schnee, Strom: Das Wasser der Alpen ist heiss begehrt und begrenzt, auch wenn das vielen nicht bewusst ist. Wer trägt die Verantwortung für diese kostbare Ressource? Die internationale Alpenschutzkommission CIPRA macht diese aktuelle Frage zum Thema ihrer Jahresfachtagung von 10. bis 12. Oktober 2013 in Bozen/I.
Millionen Schritte für die Alpen
Die Netzwerkerfahrung der CIPRA über sprachliche, kulturelle, geografische und politische Grenzen hinweg bescherte ihr schon einige Erfolge. In ihrem aktuellen Jahresbericht stellt sie Menschen ins Zentrum, die sich seit der Gründung 1952 für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Alpen engagieren. In die Zukunft geht CIPRA International unter der Leitung von Claire Simon.
Nachhaltiges Bauen in Europas Berggemeinden
Das Haus von heute ist im Sommer schön kühl und im Winter schön warm, verbraucht kaum Energie und kurbelt, aus einheimischem Holz gebaut, die regionale Wirtschaft an. Wie Gemeinden in europäischen Berggebieten eine solche Baukultur etablieren, dem geht das Projekt MountEE nach. Sieben Partner in europäischen Berggebieten – darunter die CIPRA – arbeiten zusammen, um voneinander zu lernen und ihre Strategien und Bauweisen zu verbessern.
Weniger Energie verbrauchen ist echte Energiewende
Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA fordert die echte Energiewende: mit gleicher Lebensqualität weniger Energie verbrauchen. Nachhaltig zu bauen und Energie effizient einzusetzen, sind dafür prioritär. Der sensible Alpenraum soll auch in Zukunft im Gleichgewicht bleiben. CIPRA fordert die heute in Poschiavo/CH tagenden UmweltministerInnen und der Alpenstaaten auf, dass sie ebenfalls diese echte Energiewende anstreben.
Neue Solidarität zwischen Alpenraum und Metropolen
Verschiedene politische Akteure im Alpenraum setzen auf eine makroregionale Strategie für die Alpen. Im Vorfeld der nächsten Alpenkonferenz der UmweltministerInnen der Alpenkonvention in Poschiavo/CH im September 2012 klärt die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA ihre Rolle. Sie bringt sich aktiv in den Prozess ein und sagt zur Makroregion Alpen: «Ja, aber mit klaren Rahmenbedingungen.»
Regionales Holz energieeffizient eingesetzt
Die kleine Gemeinde Saint-Jean-d’Arvey in den französischen Alpen macht vor, wie regionale Wertschöpfung und Klimaschutz vereinbar sind. Am 23. Juni hat sie ihr neues Gemeindezentrum eröffnet. Das multifunktionale Gebäude hat einen minimalen Energiebedarf und ist das erste, das zertifiziertes Holz aus den französischen Alpen verwendet. Als Vorbild diente das an einer CIPRA-Studienreise besuchte Gemeindezentrum von Ludesch, Vorarlberg/A.
Die Alpen erneuern in Valposchiavo
Auf welche Ressourcen bauen die Menschen in den Alpen ihre Zukunft? Kann der Klimawandel eine Chance sein? Und was tun, damit auch die Jugend eine Perspektive hat? Die AlpenWoche von 5. bis 8. September 2012 im schweizerischen Valposchiavo geht der Frage nach, wie erneuerbar die Alpen sind.
Mit Vollgas Richtung klimaneutrale Alpen
Nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als die Umgebung aufnehmen kann – mit dieser Vision wirbt die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA für einen nachhaltigen Klimaschutz. In ihrem Jahresbericht zeigt sie Wege auf, wie die Alpen klimaneutral und die Menschen für dieses Ziel begeistert werden können.
CIPRA gewinnt niederländischen Nachhaltigkeitspreis
Bergsportler aus den Niederlanden haben die CIPRA in einer Online-Abstimmung zur nachhaltigsten Organisation des Jahres 2012 gekürt. Der Nachhaltigkeitspreis der Königlichen Niederländischen Kletter- und Bergsportvereinigung wurde heuer zum ersten Mal vergeben.