Meldungen
Olympische Sportstätten noch immer auf landwirtschaftlicher Nutzfläche
Die Turiner Sektion des italienischen Landwirtschaftsverbandes Coldiretti prangert die Verzögerungen an, welche bei den Renaturierungsarbeiten verschiedener durch die Winterolympiade genutzter Landwirtschaftsflächen auftreten.
Initiativen und Aktivitäten zur Umsetzung der Alpenkonvention in Trento
Öffentlichkeitsarbeit: Die Provinz Trento und die Stadt Trento haben einen Flyer herausgegeben, der Kindern und Jugendlichen die Bedeutung der Alpenkonvention erklärt. Der Flyer wurde im April 2006 an einer Informationsveranstaltung für LehrerInnen und SchülerInnen vorgestellt. Quelle und Infos: www.comune.tn.it (it)
Schweizer Berglandwirtschaft vor drastischen Veränderungen
Ein Abbau der Direktzahlungen in der Schweizer Landwirtschaft hätte für die Bergbauern und -bäuerinnen drastische Folgen. Bei einer weitgehenden Liberalisierung des Agrarbereichs würde in bestimmten Bergregionen in zehn Jahren bis zu einem Fünftel der heutigen landwirtschaftlichen Nutzfläche nicht mehr bewirtschaftet.
Europäische Charta für Qualitätslebensmittel aus Berggebieten
Am 7. Dezember 2005 wurde im Europaparlament in Brüssel die "Europäische Charta für Qualitätslebensmittel aus Berggebieten" unterzeichnet. Die Unterzeichnenden, darunter Organisationen aus Frankreich, Italien, der Schweiz und Slowenien, verpflichten sich, hochwertige Lebensmittel aus dem Berggebiet zu schützen und deren Absatz zu fördern.
Österreichische Almen erleben
Im Rahmen des im Frühjahr 2006 auslaufenden Forschungsprojektes "ALP Austria" ist kürzlich die Publikation "almen erleben - Wert und Vielfalt der österreichischen Almkultur" veröffentlicht worden.
Genuss Region Österreich
Mitte April dieses Jahres starteten das Lebensministerium, die Marketingorganisation Agrarmarkt Austria und die Bundesländer in Österreich die Initiative "Genuss Region Österreich". Ziel ist die Stärkung der Regionen und ihrer Esskultur.
Publikation: Neues Leben in den Alpen
Hans Haid legt in seinem Buch "Neues Leben in den Alpen" eine Bestandsaufnahme biologischer Landwirtschaft in den Alpen vor.
Netzwerk "Gentechnikfreie Modellregionen" gegründet
In Deutschland haben sich sieben Regionen, darunter das Donautal und Chiemgau-Inn-Salzach, zum Netzwerk "Gentechnikfreie Modellregionen" zusammengeschlossen. Sie setzen sich auf der Grundlage freiwilliger Vereinbarungen für eine Sicherung der gentechnikfreien, konventionellen und ökologischen Landwirtschaft in ihren Regionen ein.
GHEEP - Schafe und Ziegen betreten transnationale Pfade
Das dieses Frühjahr gestartete Interreg IIIB-Projekt ALPINET GHEEP fokussiert auf den Schaf- und Ziegensektor im Alpenraum. Zu den ambitionierten Zielen zählen die Verbesserung der sozioökonomischen Bedingungen der alpinen Weidesysteme, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Produkten des Schaf- und Ziegensektors sowie der Erhalt der Kulturlandschaft.
Veranstaltungsreihe zu nachhaltiger Landwirtschaft
Von Ende Mai bis Ende Oktober wird es in den französischen Alpen eine Reihe von fünf Seminaren und Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Landwirtschaft geben.
Tropenfrüchte und Kaviar aus dem Schweizerischen Kandertal bald Realität?
Im Kandertal im Berner Oberland/CH läuft derzeit ein Projekt zur Produktion von tropischen Früchten und zur Aufzucht von Warmwasserfischen - "Tropenhaus mit Aquakultur Frutigen". Dieses soll mit Hilfe von warmem Wasser realisiert werden, welches aus dem sich im Bau befindenden Lötschberg-Eisenbahntunnel stammt. Der Tunnel ist Teil der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (Neat).
Qualität der regionalen landwirtschaftlichen Produktion in Italien: Berggebiete und kleine Gemeinden führend
Der Landwirtschaftsverband Coldiretti und die Umweltorganisation Legambiente haben in Rom den "Ersten Bericht über die Qualität der regionalen landwirtschaftlichen Produktion" vorgestellt.
Kolloquium zum Thema Lebensmittel aus Berggebieten
Am 26. November findet in Chambéry/F ein internationales Kolloquium mit dem Titel "Qualität, Produkte, Gegend… Berge und Globalisierung" statt. Dabei werden verschiedene Aspekte von Lebensmitteln aus Berggebieten diskutiert: Qualität der Produkte und Schutz ihrer Herkunft, kulturelle Aspekte, Reglementierung und Verkaufsstrategien.
Alles Käse: 3. Olympiade der Bergkäse in Appenzell
Vom 28. bis zum 31. Oktober wird sich im schweizerischen Appenzell alles um den Bergkäse drehen. Bei den "Swiss Cheese Awards" wird der beste Schweizer Käse gekürt. International wird es dann bei der 3. Olympiade der Bergkäse: Käseproduzenten aus den Bergregionen Europas und der Welt werden ihre Kunst im Wettbewerb unter Beweis stellen. Aus mehr als 300 Käsesorten wird der Sieger gekürt.
Internationale Tagung: Soziale Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung
Um die sozialen Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes geht es bei der internationalen Tagung "Neuorientierung der landwirtschaftlichen Beratung in der EU - Soziale Verantwortung als besondere Herausforderung für landwirtschaftliche Berater".
Landwirtschaftsschulen starten Projekt zum Praxisaustausch
Landwirtschaftsschulen des Landes Salzburg/A und aus Südbayern/D haben gemeinsam mit Managern der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ das Projekt "Lernen von Europa" gestartet.
Kultur und Verkehr: Zwei Resolutionen für die Berggebiete verabschiedet
Die alpenweite Organisation Pro Vita alpina hat auf der Tagung "incontri tra montani" am 22. August ein "Manifest zum Überleben der alpinen Kultur" verabschiedet, das die Bergbauern-Kultur in den Alpen zum Thema hat. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) protestiert mit ihrer Resolution gegen die Sparmassnahmen der Regierung in den Berggebieten. Sie fordert vor allem Massnahmen im Bereich Verkehr.
Erhalt der Sortenvielfalt von Nutzpflanzen im Alpenraum
Im Bodenseeraum ist ein grenzüberschreitendes Projekt zur Erhaltung alter Kernobstsorten gestartet. Unter Mithilfe der Gartenbauvereine und der Bevölkerung sollen alte Sorten aus Streuobstbeständen gesammelt, dokumentiert und erhalten werden. Das Projekt wird von der EU über INTERREG gefördert.
Milch macht müde...
…Bettina Springer, eine junge Schweizerische Landwirtin, hat eine Milch auf den Markt gebracht, die schlaffördernd wirken soll. Ein spezielles Beleuchtungssystem steigert den Melatoningehalt der Milch.
Österreich: Hürde für Gentechnik auf dem Acker
Tirol will die Ausbringung von gentechnisch verändertem Saatgut verhindern. Diesbezügliche Anstrengungen werden in Kärnten und Salzburg bereits unternommen.
Deutschland und Österreich wollen abgestimmte Strategien im Agrarbereich
Bei einem bilateralen Treffen auf Ministerebene zwischen Deutschland und Österreich standen erneuerbare Energien, Biolandbau und Gentechnik im Mittelpunkt.
Dorferneuerung international - Best Practice
"Dorferneuerung international - Best Practice" ist der Titel einer von der Europäischen Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung und Dorferneuerung kürzlich veröffentlichten mehrsprachigen Publikation. Die Broschüre bietet einen Überblick über beispielhafte und herausragende Projekte ländlicher Entwicklung in verschiedenen europäischen Regionen.
Gentechnisch veränderte Organismen im Bodenseeraum
Im Rahmen von Interreg IIIA wurde ein Bericht zum Thema gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Landwirtschaft erstellt. Schwerpunkt ist eine Zusammenstellung der gesetzlichen Grundlagen der EU und der jeweiligen nationalen Rahmenbedingungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Der Bericht wurde von der Internationalen Bodenseekonferenz in Auftrag gegeben.
Neuerscheinung: Streuobst im Alpenraum - Zukunft eines gefährdeten Spezialitätenprodukts
Wie landschaftsökologisch wertvolle Streuobstbestände erhalten und als Lebensraum für die gefährdete Tier- und Pflanzenwelt fortentwickelt sowie zugleich als "Grüne Lunge" und Genreserven attraktiver gemacht werden können, steht im Mittelpunkt des Tagungsbandes, welcher die Alpen-Streuobst-Konferenz dokumentiert.
Ausstellung "Kulturpflanzen der Alpen" bald in Bozen
Welche Pflanzen lieferten lange die Grundlage für die Herstellung von Textilien? Wächst auch in den Alpen Kaffee? Auf diese und weitere Fragen gibt die Ausstellung "Kulturpflanzen der Alpen" Antwort.
PRIMALP - Nachhaltige Primärproduktion am Beispiel des Alpenraums
Zum Projekt "PRIMALP - Nachhaltige Primärproduktion am Beispiel des Alpenraums" liegt jetzt ein 305-seitiger Schlussbericht vor. Die Leitidee dieses disziplinübergreifenden Projekts bestand darin, Nutzungsverfahren und Handlungsstrategien für eine ressourceneffiziente, gesellschafts- und umweltverträgliche sowie wirtschaftlich tragbare Raum- und Landnutzung durch die Land- und Forstwirtschaft im Alpenraum zu entwickeln.
EU erkennt Grauvieh als vom Aussterben bedrohte Rasse an
Auf Antrag des Landes Südtirol hat die EU das Grauvieh als vom Aussterben bedrohte Rasse anerkannt. Das Grauvieh ist eine für die Alpen typische einheimische Rinderrasse in der Schweiz, Österreich und Norditalien.
Förderung des Bergackerbaus in Graubünden/CH
Der Verein für Alpine Kulturpflanzen setzt sich für die Erhaltung lokaler Sorten im Bergackerbau ein. Am 4. März organisiert er einen Austausch zu den Themen Anbau, Auslese und Verwendung von alpinen Gemüsesorten.
Italien: Inwertsetzung landwirtschaftlicher Bergprodukte
Italien hat aufgrund einer Initiative des Landwirtschaftsministeriums ein "Verzeichnis der Bergprodukte" bereitgestellt.
4-Länder-Treffen der Bioverbände
Ende vergangenen Jahres haben sich sechs Bioverbände aus vier Ländern im österreichischen Linz getroffen. Der tschechische Biobauernverband Pro-Bio wurde als zusätzliches Mitglied der Dreiergruppe Österreich, Deutschland und Schweiz, die bereits seit vielen Jahren besteht, aufgenommen.