Meldungen

Die Eusalp nimmt Fahrt auf
Die Eusalp nimmt Fahrt auf
Die EU-Alpenstrategie passierte mit der ersten Generalversammlung in Rottach-Egern/D einen wichtigen Wegpunkt. Doch nicht alles läuft rund.
Neuer Infopoint für die Alpenkonvention
Neuer Infopoint für die Alpenkonvention
Slowenien ist nach Frankreich und Italien das dritte Alpenland, in dem die Alpenkonvention einen Infopoint einrichtet. Damit rückt das Vertragswerk näher an die Menschen.
Riedberger Horn – Gemeinderäte seien nicht befangen
Riedberger Horn – Gemeinderäte seien nicht befangen
„Das Innenministerium sieht keine Befangenheit von Gemeinderäten bei erfolgten Beschlüssen zu dem umstrittenen Skiprojekt am Riedberger Horn“, berichten die Medien am 23. Februar 2017. CIPRA Deutschland kann zu den Aussagen des Innenministeriums noch keine abschließende Beurteilung abgeben, da hier noch keine schriftliche Begründung des Ministeriums vorliegt. Das bayerische Innenministerium war von CIPRA als Rechtsaufsichtsbehörde um eine Stellungnahme zum Gutachten von Prof. Manssen (Gemeinderat befangen) und den daraus möglicherweise abzuleitenden Konsequenzen für das gesamte Planungsvorhaben gebeten worden.
Aus Zeitnot Diskussion vermieden
Aus Zeitnot Diskussion vermieden
Angesichts der anstehenden Präsidentschaftswahlen wurde das Berggesetz in Frankreich im Eiltempo überarbeitet. Diskussionen wurden dadurch vermieden – zur Unzufriedenheit aller.
Trauer um Wolfgang Burhenne
Trauer um Wolfgang Burhenne
Wolfgang Burhenne, der zu den wenigen international bedeutenden deutschen Naturschützern zählt, ist am 06. Januar 2017 im Alter von 93 verstorben. Er war 1952 Gründungsmitglied und erster Generalsekretär der CIPRA. 2011 erhielt er in Würdigung seines Lebenswerkes von CIPRA Deutschland den Alpenpreis.
Neuorientierung des Tourismus in den Bayerischen Alpen
Neuorientierung des Tourismus in den Bayerischen Alpen
Der Alpentourismus lebt von einer naturnahen, intakten Kulturlandschaft. Allerdings beobachtet die CIPRA Deutschland in jüngerer Vergangenheit einen zunehmenden Druck des Tourismussektors auf Natur und Landschaft des bayerischen Alpenraumes. Als Begründung werden wirtschaftliche Notwendigkeiten und Konkurrenzsituationen mit anderen alpinen Regionen angeführt. Diese Entwicklung gefährdet aus Sicht der CIPRA Deutschland langfristig die Qualitäten des bayerischen Alpenraums. CIPRA Deutschland fordert die Politik auf, mit einem Konzept für einen nachhaltigen Tourismus im deutschen Alpenraum neue Rahmenbedingungen zu setzen
Standpunkt: Klimawandel - Anpassung ist unvermeidlich
Standpunkt: Klimawandel - Anpassung ist unvermeidlich
Trotz Fortschritten bei der internationalen Klimapolitik ist ein Anstieg der Temperaturen unvermeidlich. Anpassung jetzt spart Kosten später, weiss Wolfgang Pfefferkorn, Projektleiter Klima und Energie bei CIPRA International. Alpenregionen machen’s vor.
Alpenkonvention bekennt sich zur «Grünen Wirtschaft»
Alpenkonvention bekennt sich zur «Grünen Wirtschaft»
Wie soll eine nachhaltige Wirtschaft im Alpenraum aussehen? Die Alpenkonferenz verabschiedete in Oktober 2016 in Grassau/D einen entsprechenden Bericht. Die Umsetzung wird zeigen, was er taugt.
Verbände unzufrieden mit Änderung des Landesentwicklungsprogramm
Verbände unzufrieden mit Änderung des Landesentwicklungsprogramm
Architekten, Ingenieure, Natur- und Heimatschützer kritisieren den überarbeiteten Entwurf des Landesentwicklungsprogramms aus dem bayerischen Heimatministerium. Sie befürchten eine weitere Verwässerung des LEP. Stattdessen wird ein Moratorium und eine systematische Neuausrichtung der Landesplanung in Bayern gefordert.
25 Jahre Alpenkonvention- Ein- und Ausblicke
25 Jahre Alpenkonvention- Ein- und Ausblicke
Ein Vierteljahrhundert „Alpenkonvention“ ist Anlass, sich mit diesem Vertragswerk näher zu befassen. CIPRA Österreich hat namhafte Kenner der Alpenkonvention um ihre persönliche Bilanz und Einschätzung gebeten. Es ist ein interessantes Buch entstanden, das am Montag, den 28. November 2016 in Salzburg der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
LSG Egarten auf dem Prüfstand
LSG Egarten auf dem Prüfstand
CIPRA International hat im Jahr 2014 den Überprüfungsausschuss der Alpenkonvention gebeten, eine vermutete Nichteinhaltung des Art. 11(1) Protokoll „Naturschutz und Landschaftspflege“ wegen zwanzig Änderungen der Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet „Egartenlandschaft um Miesbach“ im Landkreis Miesbach/Bayern zu prüfen. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Jugend an der Alpenwoche in Grassau
Jugend an der Alpenwoche in Grassau
Die Alpenwoche 2016 war von einer hohen Beteiligung junger Menschen geprägt. Als aktive Teilnehmende bereicherten sie die verschiedenen Veranstaltungen mit neuen Ideen, Fragen und Perspektiven und ermöglichten einen fruchtbaren Austausch zwischen Generationen.
Gemeinsam kleine Schritte tun
Gemeinsam kleine Schritte tun
An der AlpenWoche in Grassau/DE standen letzte Woche die Menschen und ihre Beziehungen zu den Alpen im Vordergrund. Zu reden gaben insbesondere die Themen Migration und Jugendbeteiligung.
Standpunkt: Überprüfung mit Nebeneffekten
Standpunkt: Überprüfung mit Nebeneffekten
Wie können alpine Schutzgebiete und Landschaften besser geschützt werden? Der Überprüfungsausschuss der Alpenkonvention hat Empfehlungen hierzu herausgegeben. Claire Simon, ehemalige Geschäftsführerin von CIPRA International, hat das Verfahren begleitet und zieht Bilanz.
Grassauer Appell
Grassauer Appell
Im Rahmen der Alpenwoche in Grassau hat Erwin Rothgang, Präsident von CIPRA Deutschland, den „Grassauer Appell“ an die Bundesumweltministerin Hendricks und die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf überreicht. Darin erinnern die nationalen Vertretungen der CIPRA aus Deutschland, Österreich und Südtirol an die Grundwerte der Alpenkonvention und mahnen deren verstärkte Umsetzung in den Punkten Raumplanung, Verkehr, Naturschutz und Landschaftspflege, Tourismus und Freizeit sowie Energie an.
Im Dialog trotz Konflikt
Im Dialog trotz Konflikt
Konflikte markieren nicht das Ende eines Dialogs. Manchmal sind sie der Anfang. Wie ein Dialog im Konflikt gestaltet werden kann, zeigt das Beispiel Hochwasserschutz im österreichischen Unterinntal.
Fataler Paradigmenwechsel in der bayerischen Landesplanung
Fataler Paradigmenwechsel in der bayerischen Landesplanung
Seit über 30 Jahren ist das Bayerische Landesentwicklungsprogramm (=LEP) Grundlage und Richtschnur für die räumliche Entwicklung des Freistaats. Aktuell befindet sich die Teilfortschreibung des LEP in der Anhörungsphase. CIPRA Deutschland warnt davor, dass sich das räumliche Gesicht Bayerns durch die beabsichtigte Weichenstellung der LEP-Teilfortschreibung unumkehrbar verändern wird. Mit der Änderung besteht die Gefahr für einen ungezügelten Flächen- und Landschaftsverbrauch auch im bayerischen Alpenraum.
Wintertourismus in den Alpen: Wachstum auf Teufel komm raus?
Wintertourismus in den Alpen: Wachstum auf Teufel komm raus?
Alpenweit werden aktuell mehrere neue, teils sehr grossräumige Seilbahnprojekte geplant. Problematisch daran ist nicht nur, dass die Projekte oft im Konflikt mit Schutzgebieten stehen. Vielmehr steht eine solche Strategie des „ungebremsten Wachstums“ im Widerspruch mit grossen Herausforderungen wie dem Klimawandel und ist kein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Alpenregionen. Die VertreterInnen der CIPRA verlangen daher die Durchbrechung dieses nahezu automatisierten Wachstumskreisels.
Standpunkt: Eine Strategie für die Menschen in den Alpen
Standpunkt: Eine Strategie für die Menschen in den Alpen
Die Europäische Strategie für die Alpen soll neue Beziehungen schaffen zwischen Alpenregionen und Umland. Dafür braucht es eine Moderation, die auf einen Ausgleich der Interessen und eine nachhaltige Entwicklung abzielt, fordert Andreas Pichler, Geschäftsführer von CIPRA International.
Urbane Alpenkonvention
Urbane Alpenkonvention
Städtische Gebiete werden nicht unmittelbar mit der Alpenkonvention in Verbindung gebracht. «Alpen sind doch Berge und keine Städte» heisst es oft. Die Stadt Klagenfurt/A straft diese Worte Lügen.
Gezerre um Naturjuwel
Gezerre um Naturjuwel
Seit sechs Jahren ist ein Hotelprojekt am Obernberger See in Tirol/A ein Zankapfel. Ein Gutachten sieht nun das geschützte Landschaftsbild massiv gefährdet.
Für Engagement geehrt
Für Engagement geehrt
Erwin Rothgang, Präsident von CIPRA Deutschland und neun weitere verdiente UmweltschützerInnen wurden für ihr Engagement für den Erhalt der Alpen geehrt. Die bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf übergab ihnen zusammen mit der Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, ein Album der Sondermarke "Die Alpen - Vielfalt in Europa". Die Ehrung fand am 30. Juni 2016 am Sylvensteinspeicher statt.
Gemeinsam stark für den Alpenraum!
Gemeinsam stark für den Alpenraum!
Strategietreffen des Gemeindenetzwerks „Allianz in den Alpen“ und der CIPRA International, am 12.02.2016 in Innsbruck/A.
Bilanz des Deutschen Vorsitzes der Alpenkonvention
Bilanz des Deutschen Vorsitzes der Alpenkonvention
Zwei Jahre Vorsitz von Deutschland bei der Alpenkonvention gehen mit der AlpenWoche 2016 im Oktober zu Ende. Zeit um eine Bilanz zu ziehen, bevor der Vorsitz der Alpenkonvention turnusgemäß nach Österreich wechselt. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf lädt am Donnerstag, 23. Juni 2016 zu einer Bilanz ein.
Heliskiing in Vorarlberg - klarer Befund durch die Alpenkonvention
Heliskiing in Vorarlberg - klarer Befund durch die Alpenkonvention
Vorarlberg ist österreichweit das einzige Bundesland, wo Heliskiing möglich ist. Mit dem "Mehlsack" und dem "Schneetäli" am Arlberg gibt es dafür zwei Standorte, die vom Land genehmigt wurden. Mit 31. Mai 2016 ist der auf 5 Jahre befristete Bescheid nun ausgelaufen, weshalb es nun ein neues Genehmigungsverfahren benötigt.
Bodenschutz in den Alpen auf dem Prüfstand
Bodenschutz in den Alpen auf dem Prüfstand
Wie hat sich die Bodenschutzpolitik durch das Bodenschutzprotokoll der Alpenkonvention verändert? Mit dieser Frage beschäftigt sich der alpenweite Bodenschutzworkshop "Das Bodenschutzprotokoll der Alpenkonvention - zwischen Anspruch und Wirklichkeit" am 23. und 24. Juni in Bad Reichenhall.
Junge Ideen für die Grüne Wirtschaft
Junge Ideen für die Grüne Wirtschaft
Beim diesjährigen Jugendparlament zur Alpenkonvention im italienischen Bassano del Grappa drehte sich alles ums Thema «Green Economy». Der «Youth Alpine Express» machte dort ebenfalls Station.
Demokratischer Neustart: Erfolge und Fehlzündungen
Demokratischer Neustart: Erfolge und Fehlzündungen
Menschen in Paris versammeln sich seit Ende März jede Nacht zur «Nuit debout», um über eine demokratische, umweltschonendere und sozial gerechtere Welt zu diskutieren. Wovon in französischen Städten noch geträumt wird, testen alpine Dörfer bereits in der Realität.
Oh...
Unternehmen sollen unbebauten Grund zubetonieren oder asphaltieren.