Meldungen

Ljubljana fährt Rad
Ljubljana fährt Rad
In der slowenischen Hauptstadt gibt es seit Anfang des Monats eine neue Art des Fahrradverleihs. Aufgestellt wurden 31 Rad-Haltestellen, an denen EinwohnerInnen und TouristInnen eines von 300 Rädern ausleihen und wieder abstellen können.
Auf den Esel gekommen
Auf den Esel gekommen
Sie waren jahrhundertelang eines der meistgenutzten Transportmittel in den Bergen. Bis sie von Seilbahnen, Traktoren, Geländewagen und schliesslich von Hubschraubern abgelöst wurden.
"Eurovignette III": Keine LKW-Maut für die Alpen
"Eurovignette III": Keine LKW-Maut für die Alpen
Speditionen könnten in der EU zukünftig für Umweltschäden zahlen. Dem hat der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments zugestimmt. Umweltorganisationen geht der Vorschlag nicht weit genug - vor allem in den Alpen.
Weniger schnell auf der Mont Blanc Autobahn
Weniger schnell auf der Mont Blanc Autobahn
In der Vallée de l'Arve/F wurden erste Massnahmen aus dem Plan zum Schutz der Atmosphäre vorgestellt. Einige sollen bereits bis Jahresende umgesetzt werden.
Zaghafte Verkehrsverlagerung in Brüssel/BE und Bern/CH
Zaghafte Verkehrsverlagerung in Brüssel/BE und Bern/CH
Die Schweiz hat im vergangenen Jahr ihr Verlagerungsziel für den Verkehr weit verfehlt. Möglicherweise nicht erreichen könnte auch die EU das Ziel, bis 2050 die Emissionen um mindestens 60 Prozent gegenüber 1990 zu senken.
Österreich streitet um Tunnel
Österreich streitet um Tunnel
Die Finanzierung des Brennerbasistunnels (BBT) sorgt erneut für Zwist: Die mit über 20 Milliarden Euro verschuldeten Staatsbahnen ÖBB weigern sich ohne finanzielle Absicherung durch den Staat den Bau des BBT in Angriff zu nehmen. Was die EisenbahnerInnen besonders nervös macht: Für die rund 200 km langen Zulaufstrecken in Italien gibt es nur Vorprojekte.
Grenoble: Fahrverbot für 4x4 ?
Grenoble: Fahrverbot für 4x4 ?
Die Alpenstadt Grenoble/F ist eine von sechs französischen Pilotstädten, in denen es ab 2012 Umweltzonen geben wird. Besonders umweltschädigende Fahrzeuge, wie Allradautos und solche mit alten Dieselmotoren, dürfen nicht mehr im Stadtzentrum von Grenoble fahren. Dadurch soll sich die Lebensqualität im Stadtzentrum verbessern.
Slowenien testet Gratis-Skibus
Slowenien testet Gratis-Skibus
WintersportlerInnen fahren im Januar kostenlos mit dem Bus von Maribor/SI auf die Piste ins Pohorje-Skigebiet. In Slowenien ist das der erste Versuch, durch ein gratis Angebot im öffentlichen Verkehr die Anzahl der Autos auf der Strasse zu verringern.
Allianzregion Südkärnten - Karawanken als Mobilitätspreisträger
Allianzregion Südkärnten - Karawanken als Mobilitätspreisträger
Die Allianzregion Südkärnten - Karawanken hat den Kärntner Mobilitätspreis 2010 gewonnen. Die Region ist Projektpartner im transnationalen INTERREG Projekt "ACCESS - Verbesserte Erreichbarkeit von Einrichtungen und Dienstleistungen der Grundversorgung". Dabei geht es um die Errichtung und den Betrieb einer dezentralen Mobiliäts-Servicestelle unter Einbindung aller öffentlichen Verkehrsträger in der Region.
Flughafen Bozen nicht rentabel
Flughafen Bozen nicht rentabel
Der Flughafen in Bozen ist einer der vierundzwanzig "überflüssigen" Flughäfen in Italien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forschungsinstituts Nomisma, der Flughafen-Planungsfirma One Works und der Wirtschaftsprüfungskanzlei KPMG. Bereits im Jahre 2006 wurde von der Deutschen Bank eine Studie zur Wirtschaftlichkeit von kleinen Provinzflughäfen durchgeführt, die zu einem vergleichbaren Ergebnis kam.
Nachtzug Paris-Briançon erhitzt Gemüter
Nachtzug Paris-Briançon erhitzt Gemüter
Der Nachtzug von Paris nach Briançon ist für die Wirtschaft rund um die Kleinstadt in den Westalpen wichtig. Das französische Bahnunternehmen SNCF erhält nun Gelder, um diesen Zug dauerhaft zu sichern. Das seien gute Neuigkeiten für eine Bahnstrecke, die unter häufigen Ausfällen und Unterbrechungen leide, sagte Joël Giraud, Abgeordneter des Département Haute-Alpes, während einer Anhörung vor der Kommission für Nachhaltige Entwicklung an der Nationalversammlung.
Tagung: Mobil in die Zukunft!
Tagung: Mobil in die Zukunft!
Am 24. September wurde in Belluno/I über Herausforderungen, Möglichkeiten und Chancen einer klimaneutralen Mobilität in Alpenstädten diskutiert. Die rund 100 TeilnehmerInnen aus sechs Alpenstaaten debattierten in Arbeitsgruppen mit ExpertInnen und PolitikerInnen über Mobilitätskonzepte innerhalb der Stadt bzw. zwischen Stadt und Umland.
Frankreich testet Fahrgemeinschaften
Frankreich testet Fahrgemeinschaften
4'500 Autos rollen täglich zwischen Vercours und Grenoble - und in den meisten sitzt nur eine Person. Das Departement Isère will nun über die Plattform "é.covoiturage" Fahrzeuge und MitfahrerInnen zusammenbringen. Eine Premiere für Frankreich.
«Langsamer werden, damit das Gehirn nachkommt»
«Langsamer werden, damit das Gehirn nachkommt»
Im Gespräch mit Hermann Knoflacher - Im Alpenraum werden laufend Strassen erweitert und neu gebaut. Dabei liessen sich Verkehrsproblemeeinfacher und billiger lösen. «Reissen wir die Fahrbahnen ab», sagt Hermann Knoflacher. Der österreichische Verkehrsexperte im Gespräch über das Virus Auto, die Interessen der Banken und die Alpen als Modellregion für eine nachhaltige Verkehrspolitik.
Mögliche Auswege aus dem Tunnel
Mögliche Auswege aus dem Tunnel
Von der Strasse auf die Schiene - Die transalpine Verkehrspolitik beschränkt sich allzu oft auf die Infrastruktur. Aber Basistunnels alleine werden keine Wunder vollbringen. Für eine effektive Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasseauf die Schiene sind andere Massnahmen notwendig.
Annecy-Genf: Niederlage für nachhaltige Mobilität
Annecy-Genf: Niederlage für nachhaltige Mobilität
Am 5. Dezember 2008 wurden 19 Kilometer neue Autobahn zwischen Annecy und Genf eröffnet – obwohl die beiden Städte bereits damals über eine andere Autobahn miteinander verbunden waren. Das Hauptargument für den Bau dieser Autobahnstrecke war die Verkürzung der Fahrtzeit mit dem Privatauto auf 30 Minuten.
Der slowenische Fehltritt
Mehrere Hundert Millionen Euro sollten Slowenien verkehrmässig ins 21. Jahrhundert katapultieren. Was mit dem Projekt «Dritte Entwicklungsachse» stattdessen gemacht wird, ist ein Rückschritt in allen Bereichen: Mit überdimensionierten Infrastrukturen wird der Strassenverkehr weiter angekurbelt.
Der Sündenfall des Musterschülers
Der Sündenfall des Musterschülers
S 36 / S 37: Österreichs verkehrspolitische Selbstdemontage - «Keine neuen Alpenautobahnen!» forderte Österreich einst. Nun legt das Alpenland mit der S 36 / S 37selber ein Milliardenprojekt vor, das jeglicher verkehrspolitischen Vernunft widerspricht. Welche Interessen und Verflechtungen können hinter einem solchen Megaprojekt stehen?
Megaprojekte - Geld oder Leben?
Megaprojekte - Geld oder Leben?
Ein schickes Tourismusressort in Andermatt/CH, eine zweite, neue Autobahn zwischen Genf/CH und Annecy/F und die Olympischen Spiele in Turin/I. Die CIPRA fragt in ihrem Themenheft "SzeneAlpen" nach dem Zweck solcher Grossprojekte: Warum werden sie gebaut? Wer profitiert davon? Und was wird für ihre Umsetzung in Kauf genommen?
Weniger EU-Gelder für Lyon-Turin und den Brenner
Weniger EU-Gelder für Lyon-Turin und den Brenner
Die Europäische Kommission hat ihre Zuschüsse zum Bau der italienisch-französischen Bahnlinie zwischen Turin und Lyon und für den Brennerbasistunnels (BBT) gekürzt. Die knappen Finanzmittel für den Infrastrukturausbau müssten möglichst effizient werden, so die Kommission.
cc.alps zeigt zukünftige Mobilität in den Alpen
cc.alps zeigt zukünftige Mobilität in den Alpen
Im Rahmen von cc.alps widmete sich die CIPRA im September verstärkt der nachhaltigen Mobilität und dem Verkehr und ko-organisierte gleich zwei Veranstaltungen zu den Themen.
Kühler Kopf im Gespräch: Pascale Poblet, PDE-Projektleiterin "Bus- und Fahrradfahren reduziert den Stress"
Kühler Kopf im Gespräch: Pascale Poblet, PDE-Projektleiterin "Bus- und Fahrradfahren reduziert den Stress"
Umsteigen vom Pkw auf alternative Verkehrsmittel und engagieren sich so für umwelt- und klimafreundlichen Verkehr. Für diese Initiative erhielt das Unternehmen einen der Preise des cc-alps-Wettbewerbs in Höhe von 10.000 Euro. Pascale Poblet, Leiterin des PDE-Projekts (" Plan de Déplacement Entreprise " - Mobilitätsplan), erklärt, warum die Mitarbeiter des Unternehmens in Form sind und wo der finanzielle Vorteil für das Unternehmen liegt.
Frankreich testet Fahrgemeinschaften
Frankreich testet Fahrgemeinschaften
4'500 Autos rollen täglich zwischen Vercours und Grenoble - und in den meisten sitzt nur eine Person. Das Departement Isère will nun über die Plattform "é.covoiturage" Fahrzeuge und MitfahrerInnen zusammenbringen. Eine Premiere für Frankreich.
Frankreich experimentiert mit Fahrgemeinschaften
Frankreich experimentiert mit Fahrgemeinschaften
Eine Premiere in Frankreich: Dank der Plattform "é.covoiturage" des Generalrats des Départements Isère können sich AutofahrerInnen und MitfahrerInnen leicht finden. Halbleere Autos werden gefüllt, Fahrten eingespart. Das Experiment zu den Fahrgemeinschaften findet auf der Strecke zwischen dem Vercors-Plateau und Grenoble statt.
Mobil in die Zukunft!
Mobil in die Zukunft!
Am letzten Septemberwochenende wurde in Belluno/I über Herausforderungen, Möglichkeiten und Chancen einer klimaneutralen Mobilität in Alpenstädten diskutiert. Die rund 100 TeilnehmerInnen aus sechs Alpenstaaten debattierten in Arbeitsgruppen mit ExpertInnen und PolitikerInnen über Mobilitätskonzepte innerhalb der Stadt bzw. zwischen Stadt und Umland.
Semmering/A: Petition gegen Bahn-Tunnel
Semmering/A: Petition gegen Bahn-Tunnel
Mit einer Petition appelliert die österreichische Nichtregierungsorganisation "Alliance For Nature" an die Landtage von Niederösterreich und der Steiermark, dem Semmering-Basistunnel eine politische Absage zu erteilen. "Durch den Bau des Tunnels wird das UNESCO-Weltkulturerbe ‚Semmeringbahn und umgebende Landschaft' sehr stark beeinträchtigt", so Christian Schuhböck von "Alliance For Nature".
Nachbarschaftspflege zwischen Südtirol/I und Trentino/I
Nachbarschaftspflege zwischen Südtirol/I und Trentino/I
SüdtirolerInnen und TrentinerInnen können nun die jeweilige Nachbarprovinzen an Wochenenden, Feiertagen und den Tagen vor letzteren kostenlos mit Bussen und Bahnen erkunden.
Italien: Protest gegen Autobahn durch die Dolomiten
Italien: Protest gegen Autobahn durch die Dolomiten
Umweltorganisationen, Vereine und VertreterInnen der öffentlichen Verwaltung protestierten in den vergangenen Wochen gegen die geplante Verlängerung der Autobahn von Venedig/I nach München/D. Die 20 Kilometer lange Trasse durch das italienische Cadore oder Karnien-Tal verletzt direkt die Protokolle Verkehr, Tourismus und Landschaftsschutz der Alpenkonvention. Die Strasse zerstöre das Kiesbett des Piave, dringe in "Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung" und in "besondere Schutzzonen" ein, deren Biodiversität besonders sensibel ist, so die KritikerInnen.
Slowenien braucht bessere Verkehrspolitik
Slowenien braucht bessere Verkehrspolitik
Umweltschutzorganisationen haben dem slowenischen Verkehrsminister Patrick Vlacic eine Liste mit den Thesen für nachhaltige Verkehrspolitik überreicht. Im begleitenden Gespräch haben sie die gleichwertige Berücksichtigung aller Mobilitätsarten gefordert und auf die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs hingewiesen. Weiters haben sie die Verminderung des Güterverkehrs durch Slowenien nach dem Prinzip der Eurovignette und seine Verlagerung auf die Schiene gefordert. Ausserdem sollen die vom Verkehr verursachten Umweltschäden regelmässig überprüft werden.
Brennerachse: "grüner" durch E-Mobilität
Brennerachse: "grüner" durch E-Mobilität
Tirol/A und Südtirol/I wollen auf der Brennerachse den Elektroantrieb als alternative Mobilitätsform anbieten. Durch den Aufbau eines Netzes von "sauberen" Tankstellen solle der Brenner zum "grünen Korridor" werden. Im Rahmen des "Leuchtturmprojekts E-Mobilität" arbeiten die beiden Regionen an einem Elektromobilitätskonzept und gemeinsam mit Unternehmen und Universitäten an einem Batteriewechselsystem.