Meldungen
Werbung, Axt und Schafe für Almschutz
Büsche erobern Wiesen, wenn traditionelle Rassen nicht mehr auf Almweiden grasen oder Alpen gar aufgegeben werden. Eine österreichisch-slowenische Initiative und zwei Schweizer Projekte wollen verlorene Kulturlandschaften und Artenvielfalt wieder herstellen.
Licht aus in Frankreich
Weniger Lichtverschmutzung und weniger Energieverbrauch: In Frankreich bleiben ab Juli Schaufenster dunkel und Fassaden unbeleuchtet. Die neue Bestimmung kurz zusammengefasst.
Was für die alpine Artenvielfalt zählt
Ein internationales Forscherteam hat die 50 wichtigsten Fragen zur Vernetzung von Lebensräumen im Alpenraum bestimmt. Forschung, Förderung und Projekte sollen damit an einem Strang ziehen. Was zählt wirklich für den Alpenraum?
Bühne frei für Berghexen und Feuersalamander
Was tun, damit die Vielfalt an Tieren und Pflanzen in den Alpen bewahrt wird? Die CIPRA gibt Antworten im Kurzfilm "Für Berghexen und Feuersalamander - Wie Gemeinden in den Alpen Lebensräume vernetzen".
Schutzgebiete gründen eigenen Verein
Das Netzwerk der Alpinen Schutzgebiete ALPARC löst sich vom Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention und gründet einen eigenen Verein - um die Alpenkonvention noch besser umzusetzen.
Die Rückkehr der Fischotter
Der Letzte seiner Art wurde vor mehr als einem halben Jahrhundert gesehen. Jetzt ist ein Fischotter in eine Videofalle getappt. Kehrt der flinke Jäger in die italienischen Alpen zurück?
Film „Berghexen und Feuersalamander“
13.02.2013 - Die Alpen sind der europäische hotspot für Artenvielfalt: Hier leben rund 43‘000 Tier- und Pflanzenarten! Mit einem soeben veröffentlichten Kurzfilm zeigt die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA beispielhaft auf, wie Gemeinden Massnahmen umsetzen können, damit diese Wirkung für Tiere und Pflanze erzielen.
Projekt recharge.green gestartet: Energie und Natur verbinden
Staumauern, Windräder, Holzplantagen: Zwischen Energieproduktion und Naturschutz gibt es oft Konflikte. Das alpenweite Projekt recharge.green will unter der Beteiligung der Alpenstädte des Jahres nun Landschaften einen Wert geben. Eine Lösung des Dilemmas?
Projekt recharge.green gestartet: Energie und Natur verbinden
Staumauern, Windräder, Holzplantagen: Zwischen Energieproduktion und Naturschutz gibt es oft Konflikte. Das alpenweite Projekt recharge.green will nun Landschaften einen Wert geben. Eine Lösung des Dilemmas?
Schwierige Zeiten für Bär, Wolf und Luchs
Eine Studie zu Grossraubtieren im Alpenraum zeigt: Bär, Wolf und Luchs tun sich bei der Rückkehr in die Alpen nicht immer leicht. Manchmal gelingt es ihnen aber auch, frühere Lebensräume zurück zu erobern.
Naturschutz soll Italien sicherer machen
Italiens grosse Umweltorganisationen fordern Regierung und Gemeinden auf, endlich raumplanerische Massnahmen zu ergreifen. Denn 82 Prozent der Gemeinden sind Naturgefahren ausgesetzt.
Österreich soll seine Alpen besser schützen
Die EU will, dass die Alpenrepublik mehr für den Naturschutz tut und hat ein Verfahren eingeleitet. Umweltorganisationen hoffen jetzt auf 150 neue Schutzgebiete und auf das Aus umstrittener Tourismus- und Energieprojekte.
Aus für gigantischen Windpark Brenner
Es hätte der höchstgelegene Windpark in den Alpen sein sollen. Jetzt hebt ein Gericht die Baugenehmigung für die Windmühlen am Sattelberg auf - und beruft sich in seiner Begründung auch auf die Alpenkonvention.
50 Jahre Naturparks in Österreich
Sie sollen typische Kulturlandschaften bewahren und ein Modell für eine nachhaltige Regionalentwicklung sein: Naturparks. In Österreich feiern sie jetzt ihr 50. Jubiläum.
Slowenen wollen grüne Strategie
Slowenien soll demnächst eine Entwicklungsstrategie für die kommenden sieben Jahre bekommen. Gelingt dem Land damit der grüne Durchbruch?
Wolf: Frankreich will abschiessen, Schweiz feiert Nachwuchs
In der Schweiz freut man sich über den ersten Wolfnachwuchs. Aber wo hat der Wolf Platz? Ein Nationalpark im Süden Frankreichs hat darüber eine Debatte losgetreten - mit Folgen für die Alpen.
Tourismusregion sagt Nein zu Panoramabahn
Das Kleinwalsertal will keine Panoramabahn. Das ist das Ergebnis einer Volkabstimmung. Ein ganz besonderes Votum für die Region.
Binding-Preis für den Erfinder des ökologischen Fussabdrucks
Der Grosse Binding-Preis 2012 geht an Mathis Wackernagel, den Erfinder des "ökologischen Fussabdrucks". Der mit 50'000 Franken dotierte Preis ist einer der wichtigsten Umwelt- und Naturschutzpreise Europas.
Nationalpark in Diskussion
Der Nationalpark Vanoise in Savoyen hat eine neue Charta. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben mehr als fünf Jahre daran gearbeitet. Umweltverbände unterstützen das Papier, kritisieren aber seine geringe Schlagkraft. Die Gemeinden wollen es trotzdem nicht unterschreiben.
Für echte Jugendbeteiligung
Was brauchen Jugendliche, damit sie sich zu Politik- und Umweltfragen einbringen können? SzeneAlpen "Yes, youth can" zeigt auf, was in Sachen Jugendbeteiligung in den Alpen los ist.
Ehrungen für Mario Broggi
Mario Broggi setzt sich seit Jahren für den Naturschutz in den Alpen und in anderen Berggebieten ein. Für sein unermüdliches Engagement wurde er nun mit zwei Auszeichnungen geehrt.
Bayern treibt Alpenstrategie voran
Alpenschutz soll eine europaweite Gemeinschaftsaufgabe sein. Fundament seien dabei die Kommunen, die sich stärker am Alpenschutz beteiligen sollen, heisst es im "Ökoplan Alpen 2020" des bayerischen Umweltministeriums.
Willkommen wilder Waldrapp!
Jazu ist zurück. Der erste wilde Waldrapp seit 400 Jahren verliess letzten Herbst sein Brutgebiet im bayerischen Burghausen und fand im Sommer selbstständig seinen Rückweg aus der Toskana.
«Bewusstsein gleich Liebe, oder?»
Predigen bringe nichts, man könne nur vorleben, findet Nicolas Müller. Deshalb engagiert sich der 30-jährige Schweizer Profi-Snowboarder für den Umweltschutz. Als Regenwaldbotschafter, Müllsammler und Sportbekleidungshersteller.
Beteiligt die Jugend – Jugendliche, beteiligt euch!
Jugendliche, die in Entscheidungsprozesse einbezogen und ernst genommen werden, sind das Kapital für eine lebendige Demokratie. Das bedeutet nicht, dass sie in jedem Fall über alles mitentscheiden sollen. Das Mass der Beteiligung hängt von Vorhaben und Zielen ab.
Wenn dabei sein «cool» ist
Jugendliche suchen Status, Spass und Gestaltungsmöglichkeiten. Genauso wichtig wie ihre Motivation ist der Rahmen, in dem sie sich einbringen können.
Demokratie, EU-Bürgersinn und Solidarität
Im EU-Programm «Jugend in Aktion» stehen nicht die Resultate, sondern die Lernerfahrungen im Vordergrund. Jugendliche erhalten Unterstützung in den verschiedenen Phasen ihrer Projekte und entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse.
Das Format ist entscheidend
Es gibt ExpertInnen oder PolitikerInnen, die vergessen, dass es sich beim Austausch mit Jugendlichen um einen Dialog handelt – und sie halten einen Vortrag. Manche konfrontieren sie mit einer Fachsprache – und die Jugendlichen steigen aus. Was braucht es von Seiten der Erwachsenen, damit der Dialog gelingt? Hanna Posch und Maja-Iskra Vilotijevic vom Wiener Büro PlanSinn wissen Rat. PlanSinn führte in den letzten Jahren viele Projekte durch, in denen Jugendliche in ungewöhnlichen Formaten mit erwachsenen PolitikerInnen oder WissenschaftlerInnen in Kontakt kommen und diskutieren konnten.
«Die Generation, auf die es ankommt»
In Sachen Lebensqualität war die Meinung Jugendlicher bisher kaum gefragt. Grund genug für Lars Keller, den Geographen der Universität Innsbruck/A, das Gespräch mit jungen Menschen aus verschiedenen Alpenregionen zu suchen. Er forscht gemeinsam mit ihnen an diesem Thema.