Meldungen

Italien fordert besseren Schutz der Grossraubtiere in den Alpen
Italien fordert besseren Schutz der Grossraubtiere in den Alpen
Wandern Wölfe von Italien, wo sie einen umfassenden Schutz geniessen, in die Schweiz oder nach Frankreich, droht ihnen oft der Abschuss. Dieser Missstand wird vom italienischen Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio hart kritisiert.
Zu hohe Abschussquoten für die slowenischen Bären
Der WWF International protestiert gegen die Braunbär-Abschussquote Sloweniens, diese sei nicht mehr nachhaltig.
Sieg der Anti-Uran-Bewegung in Italien
Die australischen Bergbaugesellschaft Metex darf im italienischen Valgoglio Novazza kein Uran abbauen.
Schweiz: Heliskiing im Visier
Schweiz: Heliskiing im Visier
Seit August sorgt ein Entwurf des Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL zur Überprüfung der Gebirgslandeplätze für Furore.
Erweiterung und Förderung des österreichischen Naturparks Zillertaler Alpen
Die Tiroler Landesregierung hat beschlossen, den Hochgebirgs-Naturpark in den Zillertaler Alpen um die Gemeinde Tux zu erweitern und mit 33.000 Euro zu fördern.
Neuerscheinung: Gletscher im Blickfeld des Rechts
Eine neue Dissertation beleuchtet Gletscher aus juristischer Perspektive.
Bahn frei für neue Grossschutzgebiete in der Schweiz
Bahn frei für neue Grossschutzgebiete in der Schweiz
Das Parlament der Schweiz hat am 6. Oktober die Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes verabschiedet und schuf damit die Grundlage für neue National- und Naturpärke.
Erneute Abschussbewilligung für einen Wolf in der Schweiz
Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde in der Schweiz ein Wolf zum Abschuss freigegeben, weil er angeblich rund 30 Schafe im Val d'Illiez gerissen habe. Das Konzept "Wolf Schweiz" des Bundesamts für Umwelt ermöglicht einen solchen Abschussentscheid.
Europäisches Diplom für Nationalpark Gran Paradiso
Der Europarat hat im September das Europäische Diplom für geschützte Gebiete an den Nationalpark Gran Paradiso/I verliehen. Die Auszeichnung wird an Schutzgebiete von europaweiter Bedeutung in den Bereichen der biologischen, geologischen oder landschaftlichen Diversität vergeben und kann alle 5 Jahre entzogen oder bestätigt werden.
Südtiroler Biotop "Prader Sand": Gestern Nationalpark, morgen Kiesgrube?
Die Südtiroler Landesregierung stutzt das "Biotop Prader Sand" auf fast die Hälfte zusammen und übergeht zahlreiche Vorschläge der zuständigen Landschaftsschutz-Kommission.
Graubünden erhält das grösste Waldreservat der Schweiz
Im Misox im Kanton Graubünden wird das grösste Waldreservat der Schweiz mit einer Fläche von 15 Quadratkilometern geschaffen.
Die Ausstellung "Mythische Bergwelt" in der Schweiz
Noch bis zum 5. November ist erstmals in der Schweiz die Ausstellung "Mythische Bergwelt" im Pro Natura Zentrum Champ-Pittet in Yverdon-les-Bains zu sehen.
Neuerscheinung zu Biodiversität und Partizipation
Das deutsche Bundesumweltamt hat neu einen so genannten Begleitfaden zum Mitgestalten von Lebensräumen veröffentlicht.
Projekt "Bergheimat" mit Internet-Auftritt
Neuigkeiten aus dem Projekt "Bergheimat" der Vorarlberger Gemeinde Nenzing/A, das im Rahmen der Teilnahme am DYNALP-Projekt ins Leben gerufen wurde, können jetzt im Internet unter www.bergheimat.org (de) abgefragt werden. Mit dem Projekt möchte die Gemeinde eine nachhaltige Verbesserung von Natur- und Landschaftsräumen erreichen.
Internationale Anerkennung für den Nationalpark Hohe Tauern
Der österreichische Nationalpark Hohe Tauern, eines der grössten Schutzgebiete Europas, hat pünktlich zu seinem 25. Geburtstag die lang ersehnte internationale Anerkennung erhalten.
Tagungsband "Exploring the Nature of Management"
Tagungsband "Exploring the Nature of Management"
Der Tagungsband der dritten internationalen Konferenz über das Monitoring und Management von Besucherströmen in Erholungsgebieten und Parks liegt neu vor.
Umweltpreis in den italienischen Alpen
Die italienischen Provinzen Südtirol und Trentino vergeben auch dieses Jahr gemeinsam einen Umweltpreis.
Ergebnisse des IPAM-Projektes veröffentlicht
Das von der EU mitfinanzierte Projekt IPAM (Integrated Protected Area Management) fokussierte auf Erfahrungsaustausch, Methoden und Instrumente für Planung und Management geschützter Gebiete.
Hartes Leben für Wölfe in der Schweiz und in Frankreich
Hartes Leben für Wölfe in der Schweiz und in Frankreich
Auf Anordnung des Landwirtschafts- und Umweltministeriums vom 1. Juni sind in Frankreich bis März 2007 sechs Wölfe zum Abschuss frei gegeben. Auch im Wallis/CH ist ein Abschuss vorgesehen - die zuständige Kommission hat entschieden, die Kriterien für eine Abschussbewilligung gemäss dem Wolfskonzept Schweiz vom Juli 2004 seien erfüllt.
Pro Natura fördert das Landschaftspflegeprogramm Bosco Gurin
Die Schweizer Umweltorganisation Pro Natura vergibt einen von zwei Naturförderpreisen ins Tessin. Die Preissumme von 25.000 Franken erhält das Landschaftspflegeprogramm der Gemeinde Bosco Gurin, dessen gute lokale Verankerung gelobt wird.
Klimaerwärmung: Alpenblumen blühen früher
Klimaerwärmung: Alpenblumen blühen früher
Pflanzen, die in höheren Lagen gedeihen, reagieren stärker auf die Klimaerwärmung als solche, die an tieferen Standorten wachsen.
Französische und italienische Naturschutzgebiete verbessern Informationsangebot
Im August und September bekommen sechs Naturschutzgebiete der französischen Region Hochsavoyen 13 neu gestaltete Eingangsbereiche. Diese Aktion ist Teil des französisch-italienischen Interreg IIIA-Projekts "Alcotra Cogeva Vahsa".
Bayern: Ausschreibung eines Fotowettbewerbs "Alm-/Alpwegebau"
Die Grünen im Bayerischen Landtag schreiben von Juli 2006 bis September 2007 einen Fotowettbewerb aus, um die Eingriffe in die Natur und die Veränderungen der Berglandschaft zu dokumentieren.
Alpenkarawane - Lob und Kritik mittels grünen und schwarzen Flaggen
Im Rahmen ihrer alljährlichen Kampagne "Alpenkarawane" hat die italienische Umweltorganisation Legambiente erneut die so genannten grünen und schwarzen Flaggen vergeben.
Steirisches Natura 2000-Gebiet durch Kraftwerk gefährdet
Die Schwarze Sulm in der österreichischen Steiermark ist nicht nur als Flussstrecke nationaler Bedeutung ausgewiesen sondern auch als Natura 2000-Gebiet.
Alpine Schutzgebiete: eine neue internationale Einrichtung in Chambéry
Die Verwaltung des Netzwerks Alpiner Schutzgebiete (ALPARC) wurde am 10. Juli 2006 von der französischen Regierung auf das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention (AK) übertragen. Bei einem Festakt in Chambéry/F besiegelte Nelly Olin, französische Ministerin für Ökologie und Nachhaltige Entwicklung, diesen Schritt, der bereits 2004 von der Ministerkonferenz der AK beschlossen wurde.
Uferbereiche der französischen Bergseen von Überbauung bedroht
Der Schutz der Uferbereiche von französischen Bergseen über 1.000 Hektar ist geschwächt. Eine Änderung des Gesetzten zur Entwicklung des ländlichen Raumes vom 23. Februar 2005 unterbindet die Schutzwirkung des Küsten und Ufer-Gesetzes bei solchen Seen.
Österreichische Initiative "Wohngemeinschaft Natur"
Mit der über längere Zeit angelegten Aufklärungskampagne des Landes Vorarlberg "Respektiere deine Grenzen" sollen der Bevölkerung Folgen und Zusammenhänge sportlicher Aktivitäten abseits der dafür vorgesehenen Flächen aufgezeigt werden.
Unterschiedlicher Umgang mit Wölfen in Italien und Frankreich
Zwar zogen im Frühjahr 2006 die Bären die ganze Aufmerksamkeit auf sich, aber die Wölfe sorgen auch weiterhin für Unruhen bei den SchafhalterInnen in den Alpen. Die französische Regierung beschloss, sechs Wölfe zum Abschuss frei zu geben - das Mindeste für die heimischen SchäferInnen.
Gemeinsames Bärenmanagement in den Alpen
ExpertInnen aus den Alpenländern Italien, Schweiz, Österreich und Deutschland haben am 4. Juli in Trient/I erstmals über ein gemeinsames Bärenmanagement beraten.