Meldungen
LKW-Förderung statt Ökologie
Das Europa-Parlament hat keine Einsicht gezeigt. Auch die letzten Rettungsversuche von drei Parlamentarier:innen wurden abgeschmettert. Die neue Mautregelung für LKW-Transporte auf europäischen Autobahnen bringt die einseitige Förderung von Wasserstoff- und Elektromotoren. Das wird zu einer massiven Benachteiligung des Güterverkehrs auf der Schiene und zu noch mehr Lastwagen führen.
Mit dem Helikopter auf die Piste
Liegt Heliskiing im öffentlichen Interesse? Vorarlberg/AT verlängert die Erlaubnis um zweieinhalb Jahre. CIPRA Österreich fordert eine stärkere Gewichtung des Klimaschutzes.
Lastwagen auf Umwegen
Ein Drittel der Lastwagen auf der Brennerautobahn fährt eine weitere Strecke, um Mautkosten zu sparen. Dabei nehmen sie Umwege von bis zu 120 Kilometer in Kauf, wie eine Studie aus Tirol/A zeigt. Doch im europäischen Parlament nimmt man genau darauf keine Rücksicht.
Verfassungsgerichtshof hebt Vorarlberg Verordnung auf Grundlage des Protokolls "Naturschutz und Landschaftspflege" der Alpenkonvention auf
Eine gute Nachricht für den sensiblen Alpenraum: Auf Antrag des Landesvolksanwaltes von Vorarlberg hat der Verfassungsgerichtshof am 15.12.2021 (GZ: V 425/2020-9) eine Vorarlberger Verordnung, mit der das Naturschutzgebiet „Gipslöcher“ in Lech (LGBl. 41/2019) um eine Teilfläche von rund 900 m2 verkleinert werden sollte, als gesetzwidrig aufgehoben.
Jahr der nachhaltigen Bergentwicklung
Bergregionen im Fokus: Die Vereinten Nationen rufen das Jahr 2022 zum Internationalen Jahr der nachhaltigen Entwicklung von Berggebieten aus.
Alpenstädte: Aktiv für das Klima
Unter dem Titel «Climate Action in Alpine Towns» setzen neun Alpenstädte Klimamassnahmen in Bezug auf Raumplanung und Bürgerbeteiligung um.
Herausragende Bauten gesucht
Der Architekturpreis «Constructive Alps» geht in die sechste Runde: bis 14. Januar 2022 können Bauten eingereicht werden, die zur Erreichung des Klimaziels «Netto Null» beitragen.
Standpunkt: Machen wir gemeinsame Sache für die Jugend im Alpenraum!
Der CIPRA Jugendbeirat, das Jugendparlament der Alpenkonvention, die Arbeitsgruppe Jugend des französischen Alpenkomitees und seit 2021 auch der EUSALP-Jugendbeirat: Sie alle beziehen die Jugend in politische Entscheidungen mit ein. Nun ist es Zeit, den eingeschlagenen Weg gemeinsam anstatt nebeneinander weiter zu beschreiten, meinen Jean Horgues Debat, Präsident von CIPRA Frankreich, und Julika Jarosch, Projektleiterin bei CIPRA Frankreich.
Klimakrise lässt Berge bröckeln
Steinschläge und Felsstürze sind in den Alpen zwar nichts Neues, doch schwindender Permafrost verschärft die Situation zusätzlich – beim Bergsteigen und in Dörfern.
Klimafreundlich reisen
Der Trend hin zu mehr Regionalität und Nachhaltigkeit ist besonders auch während der Pandemie spürbar. Mit «Yoalin» reisten diesen Sommer 125 junge Menschen mit Bahn und Bus klimafreundlich durch die Alpen. Zum Abschluss diskutierten sie im September 2021 in Innsbruck/A mit Expert:innen über die Mobilität der Zukunft.
(Un)verschmutzte Alpenluft
Wie steht es um die Luftqualität in den Alpenländern? Der achte Alpenzustandsbericht gibt Aufschluss darüber. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verschärft ihre Richtwerte.
Ideen für zukünftigen Alpentourismus
Welche Lehren zieht die Tourismusbranche aus der Pandemie und wie reagiert sie auf die Klimakrise? Das CIPRA-Projekt «Reset Alpentourismus» analysiert die alpenweite Lage.
Verlassen und unbewirtschaftet
Entlegene Bergdörfer im Piemont/I kämpfen seit Jahren mit starker Abwanderung. Die Region unterstützt nun Menschen, die zurück in die Berge ziehen. Eine Studie aus Österreich zeigt, wie gefährdet die alpine Landwirtschaft ist.
Mobil in den Alpen
Auf der Schiene, auf der Strasse, auf Bergpfaden: Wie vielfältig nachhaltige Mobilität sein kann, zeigen zahlreiche CIPRA-Projekte.
«Wir leben in einer Mikrobenwelt»
Sie färben Gletscher rot und verleihen dem Bergkäse sein typisches Aroma: Die Vielfalt der Mikroorganismen ermöglicht unser aller Leben erst, meint Heribert Insam. Dem Mikrobiologen schwebt ein alpines Wissenschaftszentrum zu Kleinstlebewesen vor.
Wem Davos gehört
Einmal im Jahr rücken im Schweizer Nobelskiort Davos alle Gegensätze dieser Welt so nah zusammen wie nirgends sonst. Von jenen, die unsere Welt gestalten ist es dort nur ein Steinwurf zu den Betroffenen, beobachtet die Filmemacherin Julia Niemann.
Vom Bodenschatz zum Wissensschatz
Biologische und kulturelle Vielfalt, Solidarität, innovative Ideen, Ausdauer, Dialogbereitschaft und vieles mehr: Die Alpen bergen einen unglaublichen Schatz an Ressourcen. Viele davon sind nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar – hier lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Versteckte Schätze in den Alpen
Ausgediente Ski, Totholz am Waldboden, die Weite am Berg: Oft sind es unerwartete Ressourcen, die eine wichtige Rolle in unseren Berufsleben spielen. Sechs Menschen aus den Alpen erzählen von ihren persönlichen Schätzen.
Unter der Lupe
Welche Schätze und Ressourcen verbergen sich in den Alpen? Wie gehen wir möglichst nachhaltig mit ihnen um? Diese und ähnliche Fragen stellt die im August 2021 erschienene Ausgabe des Themenhefts SzeneAlpen.
Sprechen Sie Alpen?
In jeder Gemeinde ein anderer Dialekt: Die sprachliche Vielfalt der Alpen ist faszinierend und ständig im Wandel, das macht sie auch für Sprachforscher:innen interessant. Mit modernen Methoden wie Crowdsourcing sammelt ein Forschungsprojekt alpenweit Dialektworte für ein digitales, lebendiges Lexikon.
Feuer für das Wasser der Alpen
Von den slowenischen Karawanken bis ins schweizerische Gastnerntal: Quer über den Alpenbogen verteilt loderten am 14. August wieder die solidarischen «Feuer in den Alpen». Dieses Jahr machten die solidarischen Höhenfeuer auf den eingeschränkten Wasserhaushalt in Zeiten der Klimakrise aufmerksam.
CO2-Gesetze: Mehr Mut ist gefragt
Das neue CO2-Gesetz ist in der Schweiz vorläufig gescheitert, in Bayern formiert sich ein Klimaschutz-Bündnis, Österreich diskutiert ein Klimaschutzgesetz und in Frankreich fasst der Klimarat mutige Beschlüsse.
Eurovignette/Wegekostenrichtlinie: Falsche Anreize befeuern Transit
Die Alpenschutzorganisation CIPRA Österreich sieht mit der neuen Wegekostenrichtlinie die Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs auf die Schiene gefährdet. Zudem stehe sie im Widerspruch zu den Zielen der Alpenkonvention.
Auf Spurensuche
Eine Wandergruppe begibt sich im Juni auf eine Reise quer durch die Schweiz und Liechtenstein. Unterwegs besucht sie zukunftsweisende Projekte, üble Schandflecke und diskutiert Lösungen, wie man dem Klimawandel in den Alpen begegnen kann.
Absage für Naturpark Rätikon
Anfang März 2021 stimmten alle zehn Gemeinden im Prättigau/CH gegen das Vorhaben eines internationalen Naturparks von Schweiz, Liechtenstein und Österreich. In Bayern dagegen spricht sich die lokale Bevölkerung für einen neuen Nationalpark aus.
Standpunkt: Mitentscheiden für einen lebendigen Alpenrhein
Der in ein Korsett gezwängte Abschnitt des Alpenrheins zwischen Liechtenstein, Österreich und der Schweiz soll mehr Platz bekommen. Ein Konzept dafür haben alle drei Alpenländer vor mehr als einem Jahrzehnt unterzeichnet, umgesetzt wurde noch nichts. Damit die gesetzlich verankerten Gewässerverbesserungen Realität werden, braucht es einen breiten Konsens und einen partizipativen Prozess, bei dem Umweltorganisation mitbestimmen können, meint Elias Kindle, Geschäftsführer von CIPRA Liechtenstein.
Starke neue Stimmen bei der CIPRA
Stephan Tischler ist neuer Vorsitzender von CIPRA Österreich, Elias Kindle übernimmt die Geschäftsführung bei CIPRA Liechtenstein. Bei CIPRA International wird Wilfried Marxer Schatzmeister und Sofia Farina Jugendvertreterin im Vorstand, Co-Geschäftsführerin Barbara Wülser verabschiedet sich.
Klimaschutz: Global gedacht, lokal gemacht
Das neue Projekt «Green Deals für Gemeinden» möchte den Klimaschutz auf lokaler und regionaler Ebene stärken. In Pilotgemeinden werden dafür die BewohnerInnen selbst in Klimaschutzprojekten aktiv.
Mobilität anders denken
Umweltfreundlich, effizient, leistbar: Der VCÖ-Mobilitätspreis 2020 zeichnet Projekte aus, die Mobilität neu denken. Die diesjährige Trägerin des Hauptpreises ist eine kleine Alpengemeinde im äussersten Westen Österreichs.