Magdalena Praun, CIPRA Österreich
Dialog zur Alpinen Raumordnung: Tagungsband der CIPRA Jahresfachtagung 2025
Wie kann eine Alpine Raumordnung Nutzungskonflikte im Spannungsfeld von Energiewende und Renaturierung entschärfen? Diese Frage stand im Zentrum der CIPRA-Jahresfachtagung 2025 in Salzburg mit mehr als 160 Teilnehmenden. Der nun veröffentlichte Tagungsband bündelt zentrale Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen - nicht als Abschluss, sondern als Teil eines fortlaufenden Lernprozesses und Impulsgeber. Er verdeutlicht die gemeinsame Einsicht, dass die Energiewende im Alpenraum sektorübergreifend, interdisziplinär und grenzüberschreitend gedacht und gestaltet werden muss.
CIPRA Österreich
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Naturräume besser schützen
Alpenweit regt sich Widerstand gegen den Zubau kaum oder nicht erschlossener Gebiete. Die CIPRA gelangt mit einem Appell an die Alpenstaaten, die diese Woche in Murnau/D tagen: Es braucht eine integrative Raumplanung.
alpMedia
Ein Fluss, viele Wünsche: Gerangel um den Alpenrhein
Landwirtschaftsfläche, Raum für Flussregenpfeifer und Deutsche Tamariske oder Trinkwasserreservoir: Welche Nutzungen am Alpenrhein Vorrang haben sollen, ist derzeit Zankapfel von Interessengruppen. SPARE, ein neues EU-Alpenraumprojekt, leistet Hilfestellung für ein ganzheitliches Fliessgewässer-Management.
Internationaler Stopp für flächenhafte Erweiterung von Skigebieten gefordert!
Die nationalen Vertretungen der Alpenschutzkommission CIPRA aus Deutschland, Österreich und Südtirol fordern für den gesamten Alpenraum einen Stopp für die flächenhafte Erweiterung von Skigebieten. CIPRA ruft die am 18./19. April 2016 in Murnau tagenden BundesministerInnen für Raumordnung der Alpenstaaten auf, sich unter anderem am Beispiel des bayerischen Alpenplans zu orientieren und den Ausbau der Skigebiete in den Alpen durch eine international abgestimmte neue Raumplanung räumlich zu begrenzen. Der beliebige flächenhafte Ausbau von Skigebieten mit neuen Liften und Pisten führt international zu einem ruinösen Wettbewerb der Skigebiete, zerstört Natur und Landschaft und leistet keinen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaft.
Burn-Out der Alpen? Der Streit um den alpinen Lebensraum – Johannes Kaup im Gespräch mit dem Alpenforscher Werner Bätzing und dem Raumordnungsexperten Peter Haßlacher
Im Zeit-Raum zum Nachhören in "Passagen": 23.05.2016* um 16 Uhr in Ö1
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Projekte
CIPRA Österreich
Alpenkonventionsbüro von CIPRA Österreich
Das Alpenkonventionsbüro, welches - alpenweit einmalig - seit 1994 besteht und die Umsetzung der Alpenkonvention und ihre Durchführungsprotokolle in Österreich aktiv unterstützt, wird seit 2015 aus der Ländlichen Entwicklung der Europäischen Union und des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus gefördert.
CIPRA International Lab
LISTEN
Das Projekt LISTEN untersucht die Raumnutzung durch Bürger:innen anhand von drei Pilotregionen in Belgien, Schweden und Österreich. Die CIPRA Lab GmbH arbeitet dabei mit Partner:innen aus der Forschung und regionalen Akteur:innen zusammen.
