Meldungen
Dialog zur Alpinen Raumordnung: Tagungsband der CIPRA Jahresfachtagung 2025
Wie kann eine Alpine Raumordnung Nutzungskonflikte im Spannungsfeld von Energiewende und Renaturierung entschärfen? Diese Frage stand im Zentrum der CIPRA-Jahresfachtagung 2025 in Salzburg mit mehr als 160 Teilnehmenden. Der nun veröffentlichte Tagungsband bündelt zentrale Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen - nicht als Abschluss, sondern als Teil eines fortlaufenden Lernprozesses und Impulsgeber. Er verdeutlicht die gemeinsame Einsicht, dass die Energiewende im Alpenraum sektorübergreifend, interdisziplinär und grenzüberschreitend gedacht und gestaltet werden muss.
Kontroverse Staudämme
Quer durch den Alpenraum sind neue Staudämme für Strom- und Wasserversorgung in Planung. Umweltorganisationen warnen vor irreversiblen Schäden für die alpine Natur und fordern ein Umdenken hin zu naturverträglichen Alternativen.
Kernkraft: Ausstieg vom Ausstieg?
Ein möglicher zweiter Kernreaktor im slowenischen Krško, Diskussionen um das AKW-Neubauverbot in der Schweiz, italienische Pläne für einen Wiedereinstieg: Droht ein Atomkraft-Revival im Alpenraum?
Klimaschutzgesetz: Die Schweiz stimmt ab
Die Bevölkerung der Schweiz stimmt am 18. Juni 2023 über ein Klimaschutzgesetz ab. Das Ziel ist ein klimaneutrales Land bis 2050 – eine Weichenstellung mit Signalwirkung für den gesamten Alpenraum.
Unerwünschte Energielandschaften
Nein zur Energiegewinnung in nahezu unberührten Berggebieten: Das Ergebnis einer aktuellen Umfrage aus der Schweiz ist deutlich. Bereits intensiv genutzte Gegenden rund um Skigebiete oder bestehende Kraftwerke wären besser für den Ausbau erneuerbarer Energie geeignet.
Herausragende Bauten gesucht
Der Architekturpreis «Constructive Alps» geht in die sechste Runde: bis 14. Januar 2022 können Bauten eingereicht werden, die zur Erreichung des Klimaziels «Netto Null» beitragen.
Gebirgsflüsse erhalten und renaturieren
Im französischen Romanche-Tal verschwindet ein hundert Jahre alter Staudamm – insgesamt werden in der Region fünf Staudämme und drei Kraftwerke abgerissen. In der Schweiz erhielten die Wildbäche Beverin und Chamuera dieses Jahr die ersten beiden Auszeichnungen als «Gewässerperle Plus».
Nachhaltige Lebensqualität erforschen
Stehen hohe Lebensqualität und Nachhaltigkeit im Widerspruch? Dieser Frage geht ein Schweizer Forschungsprojekt nach, das die Bevölkerung in drei Naturpärken und einer weiteren ländlichen Region befragt hat.
CO2-Gesetze: Mehr Mut ist gefragt
Das neue CO2-Gesetz ist in der Schweiz vorläufig gescheitert, in Bayern formiert sich ein Klimaschutz-Bündnis, Österreich diskutiert ein Klimaschutzgesetz und in Frankreich fasst der Klimarat mutige Beschlüsse.
Klimaschutz: Vom Plan zur Aktion
Die Alpen als klimaneutrale und -resistente Region bis 2050: das sieht der neu lancierte «Klimaaktionsplan 2.0» der Alpenkonvention vor. In Bereichen wie Berglandwirtschaft, Raumplanung oder Biodiversität sollen nun konkrete Schritte folgen.
Wenn Landschaft bewegt
Vom slowenischen Bergpass über einen sterbenden Gletscher in der Schweiz bis hin zum französischen Hirtenpfad: Landschaften, deren Geschichte(n) uns diesen Sommer bewegten.
Schöne und gute Bauten ausgezeichnet
Constructive Alps kürte Ende Oktober 2017 in Bern/CH seine Gewinner. Die prämierten Projekte zeigen alpenländische Baukunst, die nicht nur schön, sondern auch nachhaltig ist.
Risiken werden zu Chancen
Ein Nachmittag im Oktober in der Schweizer Region Surselva. In einem Hotel herrscht reges Treiben. Menschen diskutieren und gestikulieren auf Deutsch und Rätoromanisch: Sie tauschen sich aus über Chancen, Risiken und die Zukunft des Tals angesichts der Folgen des Klimawandels.
Ohne Hülle und Schnickschnack, bitte!
In der Schweiz spriessen Verkaufsläden, die ihre Ware bevorzugt verpackungsfrei anbieten, wie Schneeglöckchen aus dem Boden. Ein alpenweiter Trend?
Standpunkt: Schweiz braucht Nachhilfe bei der Klimapolitik
Die Schweiz war früher führend in der Umweltpolitik. Heute liegt nicht einmal ein Plan vor, wie die Ziele des Klimaabkommens von Paris erfüllt werden sollen, bedauert Hans Weber, Geschäftsführer von CIPRA Schweiz.
Aufwind für Schweizer Windkraft
Der Bundesrat will einen Höhenbonus für Windparks im hochalpinen Gebiet und eine Studie kommt zum Schluss, dass AnwohnerInnen von Windparks mehrheitlich für Windenergie sind. Werben für die Energiewende?
Neue Energiestrategie für die Schweiz
Im Jahr 2050 will die Schweiz weniger Strom verbrauchen als heute, fast zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien setzen. Diese ambitionierte Vision liegt jetzt als "Energiestrategie 2050" vor, mit einigen Schwachstellen.
Komponiertes Zusammenspiel ist gelungen
Bei den Diskussionen an der AlpenWoche in der Schweiz über "Erneuerbare Alpen" stand vorletzte Woche oft die Energiefrage im Zentrum. Es wurden aber auch Prozesse hinterfragt und neue, unkonventionelle Wege aufgezeigt.
Standpunkt der CIPRA: Alpenkonvention muss Tatbeweis erbringen
Für die Erneuerung der Alpen braucht es die Jugend. Dies wurde an der AlpenWoche erkannt. Die Vertragsparteien der Alpenkonvention sind aufgerufen, ihren Worten nun auch Taten folgen zu lassen - auch in der Energiefrage.
Ökologische Steuern für gutes Leben
Energiewende: Der Umstieg auf erneuerbare Energien allein reicht nicht. Runter mit dem Verbrauch ist angesagt, sollen die Alpen nicht ganz mit Staumauern, Wind- und Photovoltaikanlagen zugebaut werden. Wie das gehen soll, diskutiert jetzt die Schweiz.
Die Alpen, die Batterien Europas?
Neue Pumpspeicherkraftwerke: Das ist die Antwort der Alpenstaaten auf die Herausforderungen der Energiewende. Zu kurz kommen dabei Naturschutz und Energieeffizienz.
Die 2000-Watt Gesellschaft auf Erfolgskurs
Der Begriff einer "2000-Watt Gesellschaft" hat sich rasant in der Schweiz verbreitet. Von dort ist der Funke auf die anderen Alpenländer übergesprungen. Mehrere AidA-Mitglieder sind vorne mit dabei.
Gemeinde in neuem Licht
Igis-Landquart hat viel investiert: 680 Glühbirnen wurden mit LED ersetzt. Das schont das Budget der Bündner Gemeinde, das Klima und lässt manch nachtaktives Tierchen am Leben. Eine Schweizer Premiere.
Schweiz plant gigantischen Windpark
Im Bündner Oberland soll der bisher grösste eidgenössische Windpark gebaut werden. Der genaue Standort ist noch strittig, geht es doch um Schneehühner und Skigebiete.
Solaranlagen in der Schweiz: bahnbrechend, empörend
Solarmodule an Skiliften und Berghängen: Fukushima und steigende Strompreise machen die Energiegewinnung kreativ. Megaprojekte und Weltpremieren im Überblick.
"Energiestadt" Herisau ist noch besser
Die Alpenstadt des Jahres 2003 bleibt Energiestadt - und hat sich bei der im Mai abgeschlossenen Überprüfung ihrer kommunalen Energiepolitik sogar um drei Punkte gegenüber 2006 verbessern können.
Schweiz: Windenergie für Schneekanonen
Im Zentralschweizer Skigebiet Sattel-Hochstucki produziert seit Ende letzen Jahres an der Talstation ein Windrad Strom. Die Flügel des acht Meter hohen Windrads drehen sich dabei um die vertikale Achse. Und weil die BetreiberInnen bei der sehr energieintensiven Herstellung von Kunstschnee nun auf erneuerbare Energien setzen wollen, werden geeignete Standorte für weitere Windräder im Skigebiet gesucht.
Herisau/CH: Kunst und Energieeffizienz
Die "Energiestadt" Herisau unterstützt jedes Jahr mit 30'000 CHF Investitionen wie Sonnenkollektoren, die zu einer besseren Energiebilanz der HausbesitzerInnen beitragen sollen. "Etwa ein Drittel der Gelder fliessen in Aktionen, die sich an die breite Bevölkerung richten", so Hansjörg Blaser, Leiter der Abteilung Umweltschutz.
climalp-Film zu nachhaltigem Bauen
Das CIPRA Projekt climalp zeigt auf, dass energieeffiziente Häuser aus regionalem Holz den Wohnkomfort erhöhen, gut fürs Klima sind und die Regionalwirtschaft ankurbeln. Wie nachhaltiges und klimafreundliches Bauen in der Praxis aussehen kann, zeigt ein kürzlich gedrehter Film über das Einfamilienhaus der Familie Götz, das 2004 im Schweizer Rheintal gebaut wurde.