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«Ich empfinde mich als Rädchen im Getriebe»
Ein Badeteich sollte es mal sein. Entstanden ist die Inwertsetzung der Flach- und Hochmoore in Krumbach. Für Arnold Hirschbühl, Bürgermeister der Vorarlberger Gemeinde, gehört die Bürgerbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen zum Programm.
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Placebo oder Allheilmittel?
«Governance» ist in aller Munde. Territorial, local, urban, european, global, neuerdings auch climate Governance – partizipative Entscheidungsprozesse sollen die Welt besser machen. Was steht hinter diesem Begriff und welche Chancen und Tücken erwarten einen, wenn man sich auf den Prozess einlässt?
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Naturparks im Netzwerk
Die Trentiner gehen neue Wege im Naturschutz: Mit dem «Netzwerk der Trentiner Schutzgebiete», wird das gesamte Gebiet von den Gipfeln bis in die Täler in Wert gesetzt. Neue Formate und neue Formen der Zusammenarbeit bringen vielfältige Ergebnisse.
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Logartal: Ökonomischer Naturschutz?
Um die einzigartige Landschaft im slowenischen Logartal zu sichern, wurde das Gebiet 1987 zum geschützten Landschaftspark erklärt. Dennoch nahm der Tagestourismus in der Folge Ausmasse an, die kaum noch zu kontrollieren waren.
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Aus der Mitte der Gesellschaft
Partizipation der Zivilgesellschaft braucht einen Perspektivenwechsel: eine Entwicklung aus der Mitte der Gesellschaft. Dazu soll nicht die Zivilgesellschaft am Entscheidungsprozess partizipieren dürfen, sondern die Behörden und ExpertInnen partizipieren an einem Prozess der Bevölkerung. Die Entstehung des Parc Ela in der Schweiz zeigt Aspekte dieses Ansatzes.
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Dorfverwaltung čadrg: Alles im Huckepack
Es war einmal eine Bauernschar in den slowenischen Alpen. Diese erhob sich gegen die Gutsbesitzer. Die Männer wurden zum Tode verurteilt, die Frauen aus dem Dorf gejagt. Mitnehmen durften sie nur soviel, wie sie auf ihrem Rücken tragen konnten. Also nahmen sie ihre Männer huckepack und trugen diese von Bohinj westwärts über die Berge. Auf einer Terrasse, eingebettet zwischen den steilen Berghängen des Tolmin und hoch über einer Schlucht, gründeten sie eine neue Siedlung: čadrg. So erzählt es die Legende.
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«Comité de massif»: Voraus schauen und entscheiden
Mit dem Berggesetz von 1985 wurde für jedes französische Gebirge ein Komitee für dessen Entwicklung, Verwaltung und Schutz ins Leben gerufen, so auch für die Alpen. Diese Komitees bestehen aus drei Gremien: aus VertreterInnen der Gebietskörperschaften, VertreterInnen der Wirtschaft und VertrerInnen von Vereinen, Naturparks und der Fachwelt.
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Zwölf neue Alpine-Space-Projekte
Die Projekte sind ausgewählt: Das Komitee des EU-Alpenraumprogramms sichert zwölf Vorhaben einen Grossteil ihrer Finanzierung zu. Die Projekte und Themen im Überblick.
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Zukunft für die Berglandwirtschaft
Die Europäische Union verhandelt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) neu. Geht es nach der "Allianz für Landwirtschaft und Naturschutz im Alpenraum", soll die Berglandwirtschaft besonders berücksichtigt werden. Jetzt legt das Bündnis einen Katalog mit Forderungen vor.
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Im Sommer kühl, im Winter warm
Mit Juli gilt die EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Niedrigstenergiegebäude sind ab 2021 Pflicht. Das Gemeindezentrum von Saint-Jean-d'Arvey entspricht heute schon diesen Kriterien. Ende Juni wird das Haus aus regionalem Holz eröffnet. Eine Premiere.
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Standpunkt der CIPRA: Neue Solidarität zwischen Alpen und Metropolen
Verschiedene politische Akteure setzen auf die Karte Makroregion Alpen. Ja zu einer Makroregion Alpen sagt auch die CIPRA - aber nur mit klaren Rahmenbedingungen. Sie bietet die Chance, dem restlichen Europa die Themen des Alpenraums bewusst zu machen.
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Standpunkt der CIPRA: Infiziert mit guten Bau-Ideen
Klimaschutz heisst ökologisch bauen. Die CIPRA brachte daher Anfang März neugierige ArchitektInnen und innovative Bauherren zusammen um zu zeigen, was man in Vorarlberg kann, ist auch anderswo möglich.
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Schweizer wollen weniger Zweitwohnungen
Die Mehrheit der SchweizerInnen hat die Initiative "Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen" angenommen. Das bringt Berggemeinden mehr Landschaftsschutz. Aber der Baustopp freut nicht alle.
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Berghütte der Zukunft
Auch im Bereich des Bauens im alpinen Raum wird es immer wichtiger, die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales) zu berücksichtigen. Das Schiestlhaus in den österreichischen Alpen ist dafür ein Pilotbau. Eine Fachveranstaltung unter der Leitung von CIPRA Österreich wertete aus, inwiefern die Erfahrungen beim Bau des Schiestlhauses übertragbar sind.
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Exkursion ins Vierländereck 2011
Das Wohnungswesen ist für einen bedeutenden Anteil der Treibhausgasemission verantwortlich.
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Berlusconi will Berggemeinden abschaffen
Um den Staatshaushalt zu sanieren, hat die italienische Regierung die kleinen Gemeinden im Visier. Betroffen sind vor allem Gemeinden mit weniger als 1'000 EinwohnerInnen. Davon gibt es in Italien rund 2'000, die meisten in Bergregionen.
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Besichtigen, entdecken und teilhaben am nachhaltigen Bauen
Am 6. und 7. September besuchte eine Delegation der italienischen Provinz Trient die österreichischen Mitgliedsgemeinden Mäder, Götzis, St. Gerold und Zwischenwasser in Vorarlberg. Es wurden viele Themen angesprochen, von der Bürgerbeteiligung über die Kooperation von Gemeinden bis hin zur Baubiologie und zur Holzwirtschaft. Die Gäste aus Trient erhielten viele Anregungen, wie sie die Beispiele aus Österreich in ihrer Heimatregion umsetzen können. Der Austausch über Landes- und Sprachgrenzen hinweg war dank des dynAlp-climate Programms, des CIPRA-Projekts climalp und den vielen engagierten Gemeinden der "Allianz in den Alpen" möglich.
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Makroregion Alpenraum?
Es gibt sie für den Donauraum und für die Ostsee, eine EU-Strategie "Makroregion". Warum nicht auch für den Alpenraum? Die Arge Alp wünschte sich Anfang Juli per Resolution eine "Makroregion Alpen". Eine stattliche Summe hat das Alpenraumprogramm der EU zur Verfügung, um Vorschläge zu erarbeiten. Auch bei der Alpenkonvention macht man sich Gedanken. Was aber soll diese Makroregion sein? Und was ist ihr Mehrwert?
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Grüne Lunge für Sondrio
Ein ökologisch und urbanistisch wichtiges Projekt hat Sondrio im Frühjahr abgeschlossen: In der Nähe des Zentrums wurde der Stadtpark "Adda Mallero - Renato Bartesaghi" eröffnet. Vor der umfassenden Renaturierung wurde auf dem 17 Hektar grossem Gebiet vor allem Schotter verarbeitet.
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Gap: Agenda 21 zertifiziert
Das französische Umweltministerium hat im April die Agenda 21 von Gap als "Agenda 21 local" ausgezeichnet. Das staatliche Label wird vergeben, wenn Qualität und Relevanz des Aktionsprogramms für nachhaltige Politik den vorgegebenen Kriterien entsprechen.
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Der Rand im Zentrum
Welche Zukunft hat die Peripherie in den Alpen? Gedanken dazu hat sich die CIPRA gemacht und fünf Forderungen niedergeschrieben.
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Der Rand im Zentrum: Thesen und Forderungen von der CIPRA-Jahresfachtagung in Semmering/A
Die Alpenländer umfassen eine grosse Anzahl Randregionen mit einem manchmal erheblichen Anteil an der Landesfläche. Zwischen den einzelnen Gebieten bestehen grosse sozio-ökonomische Unterschiede. Deshalb sollte auch die Politik stärker nach Typen von Regionen differenzieren. Gegenwärtig wird die Entwicklung in den Alpen von einem Urbanisierungsmodell geprägt, das für potenzialschwache Berggebiete wenig Perspektiven bereithält. Im Sinne der gesellschaftlichen Kohäsion und der gesamthaften Verantwortung ist es jedoch wichtig, dass die Alpenstaaten und ihre Gebietskörperschaften verbindliche Aussagen zur Zukunft der Randgebiete machen.
Position
Südtirol baut energieeffizienter
Häuser dürfen nicht mehr als fünf Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter verbrauchen. Das gilt ab Mitte Juni für Neubauten in der Autonomen Provinz Bozen. "Der KlimaHaus-B-Standard ist heute weder baulich noch finanziell ein Problem", so Michl Laimer, Landesrat für Umwelt und Energie.
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Alpenkonvention: Sinn und Sinnlichkeit
Klimaschutz beim Bauen und Sanieren ist Zukunftsvorsorge und zahlt sich auch wirtschaftlich aus. Mehr noch: Der Architekturpreis «Konstruktiv» zeigt, wie nachhaltiges Bauen zur Augenweide werden kann. Die CIPRA hat den Preis mitinitiiert, um vorbildliche Lösungen bekannt zu machen. Nachahmen ausdrücklich erlaubt!
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Climalp / «Allianz in den Alpen»: Infiziert mit guten Ideen
Ideen verbreiten sich ähnlich wie Viren. Sie befallen eine Person, die wiederum andere ansteckt, und wenn sie gut und stark sind, können sie sich zu einer Epidemie auswachsen. Energieeffizientes Bauen ist solch ein Ideenvirus. Am 14. September 2009 konnte beobachtet werden, wie er von Vorarlberg ins französische Departement Savoyen übersprang.
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Götzis/A : Die Akteure der Kleinregionen ergreifen Initiative
Bei der Konferenz "Aufbruch an den Rändern - Impulse für eine erfolgreiche Entwicklung von Kleinregionen", die am 9. Dezember 2010 in Götzis/A stattfand, kamen ca. 50 TeilnehmerInnen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland zusammen.
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Nachhaltige Alpen: Architekturpreis vergeben
Drei ArchitektInnen wurden für ihr Bauen und Sanieren mit dem alpenweiten Architekturpreis "Konstruktiv" ausgezeichnet. Drei weitere Projekte wurden mit einer Anerkennung geehrt. Bei diesem Preis geht es aber nicht nur um Energiekennzahlen, sondern um einen umfassenden Begriff von Nachhaltigkeit: die Wahl ökologischer Baustoffe, die gute Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr und soziale Aspekte.
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Anleitung zum Nachhaltigsein
Es sind vor allem die Gemeinden, die die Alpenkonvention umsetzen und erfahrbar machen, das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur bewahren. Das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention hat daher für die Gemeinden in Italien, Frankreich und Slowenien einen länderspezifischen Leitfaden erstellt.
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Workshop: Bodenmanagement in den französischen Alpen
Die Veranstaltung "Landwirtschaft und Urbanismus: Herausforderungen und Erfahrungen im alpinen Bodenmanagement" greift die Thematiken des steigenden Landverbrauchs, der hohen Grundstückskosten und der Flächenverbauung auf.
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Neues Konzept soll die Schweizer Landschaft retten
Die Schweiz leidet an Zersiedelung. Das neue "Raumkonzept Schweiz" soll diese nun stoppen und die Raumentwicklung besser koordinieren: Bei der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung soll Denken und Planen in überregionalen Handlungsräumen gefördert werden.