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Nachbarschaftspflege zwischen Südtirol/I und Trentino/I
SüdtirolerInnen und TrentinerInnen können nun die jeweilige Nachbarprovinzen an Wochenenden, Feiertagen und den Tagen vor letzteren kostenlos mit Bussen und Bahnen erkunden.
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Italien: Protest gegen Autobahn durch die Dolomiten
Umweltorganisationen, Vereine und VertreterInnen der öffentlichen Verwaltung protestierten in den vergangenen Wochen gegen die geplante Verlängerung der Autobahn von Venedig/I nach München/D. Die 20 Kilometer lange Trasse durch das italienische Cadore oder Karnien-Tal verletzt direkt die Protokolle Verkehr, Tourismus und Landschaftsschutz der Alpenkonvention. Die Strasse zerstöre das Kiesbett des Piave, dringe in "Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung" und in "besondere Schutzzonen" ein, deren Biodiversität besonders sensibel ist, so die KritikerInnen.
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Gardasee, Lago Maggiore und Comersee: verschmutzt
Schlecht steht es um die Wasserqualität vieler italienischer Seen. Das geht aus der jährlichen Untersuchung der Umweltorganisation Legambiente hervor. Die Seen im Norden des Landes schneiden dabei am schlechtesten ab, fast immer aufgrund nicht gelöster Probleme bei der Abwasserreinigung. Etwas besser steht es um die Gewässer Mittelitaliens.
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Brennerachse: "grüner" durch E-Mobilität
Tirol/A und Südtirol/I wollen auf der Brennerachse den Elektroantrieb als alternative Mobilitätsform anbieten. Durch den Aufbau eines Netzes von "sauberen" Tankstellen solle der Brenner zum "grünen Korridor" werden. Im Rahmen des "Leuchtturmprojekts E-Mobilität" arbeiten die beiden Regionen an einem Elektromobilitätskonzept und gemeinsam mit Unternehmen und Universitäten an einem Batteriewechselsystem.
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Berge von Köstlichkeiten in Cimolais/I
Cimolais/I organisiert am 19. September zum achten Mal eine Messe zu Produkten aus Berggebieten. Bei "una montagna di gusti" stellen HerstellerInnen typische und traditionelle Produkte vor, BesucherInnen können vor allem friaulische Gerichte verkosten.
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Italienische Berggemeinden am Gewinn aus Wasserkraft beteiligt
Mit einer Reihe von Veranstaltungen hat der italienische Gemeindeverband UNCEM in den vergangenen Monaten auf die Auswirkungen des Finanzgesetzes aufmerksam gemacht und gefordert, dass die Einnahmen aus der Nutzung der Wasserkraft an die Berggebiete gehen - mit Erfolg:
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Gran Paradiso Nationalpark: mysteriöse Todesfälle junger Steinböcke
Seit der Gründung des ersten italienischen Nationalparks 1922 wird der Alpensteinbock dort seit rund hundert Jahren vor der Ausrottung bewahrt. Die Steinbock-Population des Nationalparks Gran Paradiso/I ist nun ernstlich bedroht. Drei Viertel der Jungtiere sterben bereits, bevor sie das erste Lebensjahr erreicht haben. Waren es 1993 insgesamt noch rund 5'000 Tiere, beträgt die Population im Gran Paradiso Nationalpark heute nur noch knapp die Hälfte. Ungeklärt ist die Ursache, die zum Tod der jungen Paarhufer führt.
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Flagge zeigen für den Umweltschutz
Eine "schwarze Flagge" der Umweltorganisation Legambiente für die Region Aosta/I: sie hat 40 Prozent der Hotels, Bars und Restaurants - einige davon in Schutzgebieten - eine Erweiterung und die Umnutzung in Zweitwohnungen erlaubt. Die Umweltorganisation Legambiente verteilt jährlich neun "schwarze Flaggen", um Angriffe auf Umwelt und Landschaft zu beanstanden.
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Trentino/I: Runder Tisch zum Klimawandel und Klima-Observatorium gegründet
Die Autonome Provinz Trento/I hat im Jahr 2007 das "Klimaprojekt" aufgegleist. Dies hat im März 2010 zu dem entsprechenden Gesetz für den Klimaschutz im Trentino und zur Gründung eines speziellen Fonds zum Klimawandel geführt.
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Tagung: Mobil in die Zukunft
Am 24. September findet in Belluno die Fachtagung des Vereins "Alpenstadt des Jahres" "Mobil in die Zukunft - Alpenstädte auf der Suche nach einer Klimaverträglichen Mobilität" statt.
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Belluno/I: ambitionierte Klimaziele
Die Alpenstadt des Jahres 1999 will ihre Klimabilanz weiter verbessern. Über ein EU-Projekt im Rahmen des "Konvents der BürgermeisterInnen"will man konkrete Massnahmen umsetzen: Im Nationalpark "Dolomiti Bellunesi" soll der Aktionsplans für nachhaltige Energie realisiert werden.
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Italienische Regierung droht Budget für nationale Schutzgebiete zu halbieren
Italienischen Naturparks und anderen nationalen Schutzgebieten soll die Hälfte der finanziellen Zuwendungen gestrichen werden, ein mögliches Aus für viele Parks. Umweltschutzorganisationen, der Nationale Verband der Parkangestellten und zahlreiche Bürger und Bürgerinnen wollten auf einer Kundgebung am 23. Juli vor dem Umweltministerium in Rom/I die Regierung umstimmen: Schutzgebiete seien die letzten Bollwerke der Natur, müssen bewahrt und die im Sparpaket vorgesehene Massnahme daher abgeändert werden.
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Unerschlossene Gebiete Südtirols
Der "Dachverband für Natur- und Umweltschutz" hat kürzlich auf einer Pressekonferenz eine Karte über die unerschlossenen Gebiete Südtirols präsentiert. Damit möchte er auf die starke Fragmentierung der Landschaft hinweisen und ein öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung von Unerschlossenheit und von unerschlossenen Gebieten, das heisst solchen ohne Verkehrsinfrastrukturen, schaffen.
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Italienmeister im Recycling: Ponte nelle Alpi
Sie recycelt 77,8 Prozent ihres Mülls: Die Gemeinde Ponte nelle Alpi im Nationalpark "Dolomiti Bellunesi" wurde dafür von Legambiente mit dem ersten Preis für Mülltrennung ausgezeichnet. Die italienische Umweltschutzorganisation hat insgesamt 1'400 Gemeinden im ganzen Land prämiert.
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«Bozen, die Energiequelle»
Verein «Alpenstadt des Jahres». Der Bozner Gemeinderat Helmuth Moroder legt dar, wie die «Alpenstadt des Jahres 2009» bis 2030 klimaneutral werden möchte.
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Italien: Gemeinden wollen Ressource Wasser selbst nutzen
Ende Juni 2010 sind tausende ItalienerInnen mit der Forderung auf die Strasse gegangen, dass ein Teil der Einnahmen aus der Nutzung der natürlichen Ressourcen, vor allem des Wassers, an die Berggebiete zurückfliessen müsse. Die Proteste fanden an den wichtigsten Stauseen in den italienischen Alpen und im Apennin statt.
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SzeneAlpen Nr. 94 - Megaprojekte: Geld oder Leben?
Welchen Zwecken Grossprojekte in den Alpen dienen
CIPRA Publikation
Südtirol: Landesregierung genehmigt neue Skipisten
Die Südtiroler Landesregierung hat Anfang Juni die Änderungen im Skipistenplan gutgeheissen und damit mehreren umstrittenen Projekten wie dem Zusammenschluss der Hochpustertaler Skigebiete "Helm" und "Rotwand" oder dem "Projekt Ried" am Kronplatz bei Bruneck/I zugestimmt.
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Erstes Wolf-Zentrum in den italienischen Alpen eröffnet
Das erste ausschliesslich dem Wolf gewidmete Zentrum Italiens wurde Mitte Juni bei Entracque im Seealpen-Naturpark (Parco delle Alpi Marittime) eröffnet. Ziel des faunistischen Zentrums ist es, das Wissen über den Wolf und sein Verhalten zu vertiefen, so auch Übergriffe auf Haustiere zu vermeiden und das Zusammenleben von Mensch und Wolf zu ermöglichen.
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Italien: Sparpaket verunsichert Markt für Grünen Strom
Das Sparpaket der italienischen Regierung sieht vor, dass die überschüssigen Grünen Zertifikate nicht mehr von der Kontrollbehörde, Gestore dei Servizi Elettrici, zu Marktpreisen aufgekauft werden.
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Ja zu "Rollender Landstrasse" durch den Mont Cenis-Tunnel
Das französische Parlament gab Ende Mai seine Zustimmung zur "Autoroute Ferroviaire Alpine", der "Schienenautobahn" zwischen Aiton/F und Orbassano/I. Die 175 Kilometer lange Strecke wurde 2003 versuchsweise eingerichtet.
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SzeneAlpen Nr. 93 - Wachstum auf Teufel komm raus?
Die Alpen auf der Suche nach dem Glück
CIPRA Publikation
Südtiroler Alpenverein fordert Ausbaustopp
Im Hochpustertal in Südtirol/I bestehen bereits seit Jahren Pläne zur Skigebietserweiterung. Laut dem Alpenverein Südtirol AVS wird derzeit jedoch aktiv an der Verwirklichung des Zusammenschluss der Skigebiete "Helm" und "Rotwand" gearbeitet. Neben ökologischen, hydrologischen und landschaftlichen Bedenken befürchtet der AVS laut Markus Breitenberger, Natur und Umweltreferent, einen ersten Schritt in Richtung Zusammenschluss mit dem Sillianer Skigebiet in Osttirol/A.
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"Klimaland" Südtirol - dem Ziel ein Schritt näher
Ein neues Zeitalter für eine radikale Energiewende hat in Bozen/I seinen Grundstein am 1. März 2010 gefunden: die neuen Förderungskriterien im Energiebereich sind in Kraft. Die Schwerpunkte der neuen Energieförderung zielen auf eine intelligente Energienutzung, auf die Steigerung der Energieeffizienz und auf den Ausbau der erneuerbaren Energieträger ab.
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Biomasse aus Piemonts Wäldern: Der WWF schlägt Alarm
Die Region Piemont/I hat kürzlich eine Durchführungsverordnung zum Forstgesetz von 2009 erlassen, die am 01.09.2010 in Kraft tritt. Das neue Gesetz fördert die Nutzung der Wälder zu Energiezwecken, mit dem Ziel, 20 Prozent des Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien zu decken. Damit wurde ein grosser Anreiz geschaffen, die Biomasse aus dem Wald zur Energieproduktion zu verwenden.
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Projekt "Emissionsneutrale Alpengemeinden" in Italien
Am 25. und 26. März fand in Romeno in der Provinz Trient/I ein internationaler Workshop mit dem Titel "Emissionsneutrale Alpengemeinden" statt. Ziel des gleichnamigen Projekts ist es, gemeinsam mit verschiedenen ProjektpartnerInnen bis 2012 ein Modell für Gemeinden auszuarbeiten, das die lokale Nachhaltigkeit bewertet und ein besonderes Augemerk auf die Strategie des Klimaschutzes legt.
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Energie- Zustandsbericht in Italien veröffentlicht
Die italienische Umweltorganisation Legambiente hat vor kurzem den jährlich erscheinenden Energie-Zustandsbericht der italienischen Gemeinden herausgegeben. In den letzten Jahren wurden in Italien tausende Anlagen zur Energieerzeugung mit erneuerbaren Energiequellen errichtet oder stehen kurz vor der Umsetzung. Zurzeit gibt es in 6'993 von insgesamt über 8'000 Gemeinden, zumindest eine Anlage zur Energieerzeugung, die mit Photovoltaik, Wind, Erdwärme, Biomasse oder Wasserenergie betrieben wird.
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Das Rätische Dreieck: Neue Online-Tools und Unterstützung lokaler Initiativen
Der Schweizerische Nationalpark (SNP) entwickelt derzeit ein webbasiertes Tool für die Analyse von Barrieren und Korridoren in der großen Pilotregion des Rätischen Dreiecks. Außerdem setzen sich zwei lokale Initiativen konkret für die Wiederherstellung ökologischer Verbindungen ein.
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cc.alps auf dem internationalen Klimaparkett
Das Projektteam von cc.alps hat 2009 an verschiedenen internationalen Veranstaltungen teilgenommen und dort die Ergebnisse des Projekts vorgestellt.
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Alpenübergreifende Architektur-Wanderausstellung: Wohn Raum Alpen
Am 15. Mai 2010 findet in Meran/I der Startschuss für die "Alpenübergreifende Architektur-Wanderausstellung: Wohn Raum Alpen" statt, die anschliessend in allen acht Alpenstaaten gezeigt wird. Die Fotoausstellung demonstriert nachhaltige und innovative Wohnkonzeptionen aus den Alpenländern im Spannungsfeld zwischen Landschaft und Siedlungsraum.