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Alpenforschung aktuell
Einblick in den gegenwärtigen Stand der Alpenforschung in der Schweiz in den Bereichen Umwelt und Nachhaltige Entwicklung bietet die Tagung Phil.Alp am 9. und 10. Juni im Alpinen Museum in Bern.
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Weiterbildung in Nachhaltigkeit für lokale Akteure
Das Centre International de Formation des Acteurs Locaux (CIFAL) in Divonne/F bietet in der französisch-schweizerischen Grenzregion ein umfangreiches Seminarprogramm für lokale Entscheidungsträger, die sich auf dem Gebiet Nachhaltigkeit weiterbilden möchten. Ziel der Organisation ist es ausserdem, Netzwerke zu schaffen und den Wissensaustausch zwischen Politik, Verwaltung, öffentlichen Einrichtungen, Verbänden und Wirtschaft zu fördern.
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Durchschlag beim Lötschberg-Eisenbahntunnel
Am 28. April erfolgte genau in der Mitte des knapp 35 Kilometer langen Lötschberg-Eisenbahntunnels durch die Schweizer Alpen der Durchschlag. Auch Bundesrat Moritz Leuenberger war zugegen. Die Abweichung zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil des durchschlagenen Tunnels betrug seitlich 13 Zentimeter und bloss wenige Millimeter in der Höhe.
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Tropenfrüchte und Kaviar aus dem Schweizerischen Kandertal bald Realität?
Im Kandertal im Berner Oberland/CH läuft derzeit ein Projekt zur Produktion von tropischen Früchten und zur Aufzucht von Warmwasserfischen - "Tropenhaus mit Aquakultur Frutigen". Dieses soll mit Hilfe von warmem Wasser realisiert werden, welches aus dem sich im Bau befindenden Lötschberg-Eisenbahntunnel stammt. Der Tunnel ist Teil der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (Neat).
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Genügend Lebensraum für Bären in der Schweiz
Eine vom WWF in Auftrag gegebene Studie zeigt mögliche Lebensräume und Wanderrouten für Braunbären in den Schweizer Alpen. Demnach finden sich in den Süd-, Nord- wie auch den Zentralalpen der Schweiz geeignete ökologische Rahmenbedingungen für eine Rückkehr des Bären.
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Konferenz zu Chancen und Hemmnissen bei der Entwicklung des ländlichen Raums in Europa
Vom 12. bis 16. Juni findet in Sion/CH die internationale Konferenz "Vielfalt, Identität und Qualität - Trümpfe des ländlichen Raumes" statt.
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Appell zur Umsetzung des Entwicklungskonzeptes "Zukunft Alpenrhein"
Aus Anlass zum Weltwassertag 2005 luden regionale Umweltorganisationen Regierungsvertreter aus Graubünden, Liechtenstein, St. Gallen und Vorarlberg zu einem gemeinsamen Appell für die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes "Zukunft Alpenrhein" ein.
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Schweiz: Schutzzone für den Bartgeier im Wallis
Ein Bartgeierpärchen scheint im Wallis Brutabsichten zu hegen. Um die Aussichten zu vergrössern, dass erstmals wieder seit bald hundert Jahren in der Schweiz ein Bartgeier-Küken schlüpfen wird, hat der Walliser Staatsrat zu Beginn dieses Jahres im Unterwalliser Horstgebiet eine grossräumige Schutzzone ausgewiesen.
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CIPRA-Schweiz: Für eine umwelt- und sozialverträgliche Entwicklung in den Alpen
CIPRA-Schweiz wurde Ende 1997 als gemeinnütziger Verein gegründet. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem Schutz der alpinen Natur und Landschaft und darauf, zukunftsweisende Gesellschaftsstrukturen sowie eine nachhaltige Wirtschaftsweise in den Alpen zu fördern.
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Hochgebirgserschliessungen gegen die Klimaänderung?
Seit 1996 kämpften Seilbahnbetreiber und Regionalvertreter für den Ausbau des Skigebietes auf der Lauchernalp (Lötschental/Wallis/Schweiz). Mit dem Argument der Schneesicherheit wurde die Erschliessung des über 3000 Meter hohen Hockengrates über den Milibachgletscher vorangetrieben.
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Schweiz: Neues Finanzierungsmodell bei Bergbahnen
Das Graubündner Skigebiet "Weisse Arena" beschreitet einen neuen Weg bei der Finanzierung von Infrastrukturvorhaben. Die drei Gemeinden Flims, Laax und Falera haben dieses Jahr einem Kredit von rund 2,5 Millionen Euro zugestimmt, um 80% der neu gegründeten Firma "Finanz Infra" zu übernehmen, welche für den Bau neuer Beschneiungsanlagen verantwortlich ist. Im Gegenzug bezahlen die Bergbahnen einen Pachtzins.
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Arealgrenze der Föhrenmistel verschiebt sich nach oben
Wissenschafter der Schweizerischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft haben Exemplare der Föhrenmistel auf bis zu 1500 Metern Höhe gefunden. Bisher ging man davon aus, dass die Mistel in der Schweiz nur in Gebieten unter 1000 Metern über Meer wachse.
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Chur verzichtet auf Titel "Alpenstadt des Jahres 2007"
Mitte Februar hat der Stadtrat von Chur beschlossen, auf den Titel "Alpenstadt des Jahres 2007" zu verzichten.
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Neue Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung
Anlässlich des Internationalen Tags der Feuchtgebiete vom 2. Februar 2005 wurden in den österreichischen und den Schweizer Alpen fünf neue Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung, so genannte "Ramsar-Gebiete", nominiert bzw. ausgeschieden. In der Schweiz gehören neu das Vorfeld des Rhonegletschers (Wallis), das gemeinsame Vorfeld des Tschierva- und Roseggletschers (Graubünden) sowie das Moorgebiet Laubersmad-Salwidili (Luzern) zu den Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung.
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Forschungsergebnisse zur ökonomischen Bedeutung der Landschaft
Was ist der monetäre Wert der Alpenlandschaft aus Sicht von Bewohnern und Touristen? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms der Schweiz NFP48 "Landschaften und Lebensräume der Alpen". Die Wissenschaftler untersuchten die ökonomische Bedeutung der Landschaft und weiterer Kenngrössen anhand der Wohnungsmieten in alpinen Skiorten im Kanton Wallis.
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Neuerscheinung zur Schwerverkehrsabgabe in der Schweiz
Seit vier Jahren erhebt die Schweiz eine leistungsabhängige Abgabe für den Schwerverkehr (LSVA). Sie verfolgt damit das Ziel, der prognostizierten Zunahme des Güterschwerverkehrs auf Schweizer Transitstrecken entgegenzuwirken und diesen vermehrt auf die Schiene zu verlagern.
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Wenig Chemie im Bodensee
Im Bodensee findet sich so wenig Phosphor wie seit 50 Jahren nicht mehr. Das bestätigt der jüngst veröffentlichte Bericht 2004 über den limnologischen Zustand des Bodensees der Internationalen Gewässerschutzkommission über die Wasserqualität des Bodensees (IGKB).
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Volksinitiative "Lebendiges Wasser": Renaturierung für Flüsse und Bäche
Der Schweizerische Fischereiverband (SFV) hat eine Volksinitiative für einen Renaturierungsfonds für Flüsse und Bäche auf den Weg gebracht. Bis zum 4. Juli 2005 können die Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme abgeben.
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Lancierung des Swiss Mountain Water Award 2005
Die Regierungskonferenz der Schweizerischen Gebirgskantone (RKGK) hat den mit CHF 50.000 dotierten "Swiss Mountain Water Award" lanciert. Mit diesem Projektwettbewerb sollen umsetzungsorientierte Wasser-Projekte initiiert und gefördert werden, die einen substantiellen Beitrag zur Verbesserung der wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und/oder institutionellen Wertschöpfung im Schweizer Berggebiet erbringen. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen und Institutionen aus der Schweiz und dem Ausland. Projektunterlagen sind bis spätestens am 28. Februar 2005 einzureichen.
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CIPRA-Konferenz über die Städte im Alpenraum
Die Jahresfachtagung 2005 der CIPRA findet vom 22. bis 24. September in Brig/CH statt. Die Alpenstädte und ihre Rolle als Akteure der Nachhaltigkeit sind das Thema. Die Tagung konzentriert sich dabei auf zwei Aspekte: - Organisation, Gestaltung und Optimierung der Beziehungen zwischen den Alpenstädten und ihrer Umgebung - Vernetzung, Allianzen, Verstärkung der Kooperationen und Synergien zwischen Alpenstädten für eine effiziente Positionierung im europaweiten Standortwettbewerb
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Schweiz: Die Verlagerung der Transitgüter auf die Schiene erfolgt schleppend
Der neue Verlagerungsbericht des Schweizerischen Bundesamtes für Verkehr (UVEK) liefert keinen Grund zur Entwarnung. Zwar wird die Zahl der alpenquerenden Lastwagen voraussichtlich auch im Jahr 2004 abnehmen und sich auf 1.3 Millionen Fahrten belaufen, das Verlagerungsziel von 650.000 Fahrten pro Jahr bis 2009 rückt jedoch in weite Ferne.
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Künstliche Hochwasser beeinträchtigen Ökologie der Fliessgewässer
WWF Schweiz und der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) warnen vor den Folgen des Schwall- und Sunk-Betriebes von Wasserkraftwerken. Eine neue WWF-Studie zeigt, dass die täglichen durch Wasserkraftwerke verursachten künstlichen Hochwasser (Schwall) und künstlichen Niedrigwasser (Sunk) verheerende Folgen für das Ökosystem der Fliessgewässer haben.
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Gletscher schmelzen schneller als erwartet
Die Schweizer Gletscher haben zwischen 1985 und 2000 rund 18% ihrer Fläche verloren. Dies zeigt eine neue Studie der Universität Zürich, bei der die Flächenausdehnung von 930 Gletschern per Satellitenbilder analysiert wurde. Im Vergleich dazu hatten sich die Gletscher im Zeitraum von 1973 bis 1985 nur um 1% zurückgebildet. Eine Hochrechnung auf den gesamten Alpenraum ergibt sogar einen Verlust von insgesamt 22% zwischen 1985 und 2000.
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Orkan Lothar: Keine ökologische Katastrophe
Orkan-Schäden gefährden die langfristige Erhaltung des Schweizer Waldes nicht. Sie tragen zur Erneuerung der Wälder bei und fördern die Artenvielfalt. Dies zeigt eine Studie des BUWAL zum Orkan Lothar, der am 26. Dezember 1999 über die Schweiz und ihre Nachbarländer fegte. Weder aus ökologischer noch aus volkswirtschaftlicher Sicht war der Sturm eine Katastrophe.
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Neue Erdbebenkarte der Schweiz: Grössere Gefahr für das Wallis
Die neue Erdbeben-Gefährdungskarte des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED) stuft die Gefährdung im Unterwallis als etwas größer ein als bisher angenommen. Die Region mit der höchsten Gefährdung in der gesamten Schweiz, jene im oberen Wallis, wurde neu auch auf den unteren Teil des Kantons ausgedehnt.
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Zertifizierungssystem für nachhaltige Hotelbetriebe
Mit dem "Steinbock-Label" können sich Schweizer Hotelbetriebe zertifizieren lassen, die sich durch ein besonders nachhaltiges und soziales Management auszeichnen. Je nach erbrachter Leistung werden ein bis fünf Steinböcke vom Verein für Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft vergeben. Neuerdings können Unternehmen, die sich für eine Zertifizierung interessieren, vorab selbst online testen, wie weit sie mit ihrem Betrieb den Label-Kriterien entsprechen und wo noch Defizite liegen.
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Schweiz: Almageller-Tal unter Schutz gestellt
Das Almageller-Tal im Wallis steht dank der Unterzeichnung eines Vertrags zwischen der Naturschutzorganisation Pro Natura, der Gemeinde Saas-Almagell und den Sportbahnen künftig unter Schutz. Hierbei handelt es sich um eine Kompensationsmassnahme für die Beeinträchtigungen durch den Wintersport andernorts in der Gemeinde, insbesondere durch Bautätigkeiten.
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Biodiversität nimmt weiter ab - neue Publikationen
Genetische Vielfalt und Artenvielfalt sind in der Schweiz stärker gefährdet als in den meisten anderen europäischen Ländern. Zu diesem Schluss kommt die Studie "Biodiversität in der Schweiz", die vom Forum Biodiversität Schweiz herausgegeben wurde.
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Frei wie ein Vogel? - Lichtverschmutzung als Gefahr für Zugvögel
Immer mehr Zugvögel werden auf ihrem Weg in den Süden Opfer der nächtlichen Lichtverhältnisse. Eine geschlossene Hochnebeldecke, wie sie Mitte Oktober über weiten Teilen der Schweiz vorherrschte, behindert die Orientierung der Vögel und kann nachts in Kombination mit hell erleuchteten Ortschaften eine Todesfalle für Zugvögel werden.
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Schweiz: Prix Ecosport für umweltfreundliche Sportveranstaltungen
Zum zweiten Mal wurde dieses Jahr in der Schweiz der Prix Ecosport an wiederkehrende Sportveranstaltungen vergeben, bei denen Umweltanliegen speziell berücksichtigt werden. Eine Jury beurteilte dabei die Bereiche Material/Abfall, Verkehr/Transport, Verpflegung/Unterkunft, Infrastruktur und Landschaft.