Milano-Cortina 2026: Fairplay? Fehlanzeige!

Kunstschnee, Verkehr, Beton und fossiles Sponsoring: Die Fouls an der Natur vor und während der Olympischen Winterspiele 2026 waren zahlreich – und auch Thema der Medienberichterstattung.



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Weitere Meldungen 

Olympische Winterspiele auf wackligem Boden
Olympische Winterspiele auf wackligem Boden
Möglichst viel Beton und Stahl verbauen: Das scheint die Nachhaltigkeitsstrategie der Olympischen Winterspiele in den italienischen Alpen zu sein. Betroffen sind vor allem Berggemeinden. Das Tüpfelchen auf dem i ist der Bau einer neuen Seilbahn auf einem abrutschenden Hang in Cortina.
Nach den Spielen ist vor den Spielen
Nach den Spielen ist vor den Spielen
Die Bevölkerung in Frankreich wurde in die Planung der Olympischen Winterspiele 2030 nicht miteinbezogen. Umweltorganisationen mobilisieren für eine Beteiligung der Bevölkerung und für nachhaltige Spiele. Inzwischen bereitet die Schweiz ihre Olympia-Kandidatur für 2038 vor.
Petition gegen Ölkonzerne im Skisport
Petition gegen Ölkonzerne im Skisport
Ein Ölmulti als Premiumpartner: Der Energiekonzern ENI sponsert die Winterspiele von Milano-Cortina 2026. Athlet:innen fordern nun mit der Petition «Ski Fossil Free» ein Umdenken im Wintersport.
Standpunkt: Die Winterspiele müssen sich der Realität stellen
Standpunkt: Die Winterspiele müssen sich der Realität stellen
Grossveranstaltungen versprechen Innovation, Aufschwung und globale Sichtbarkeit. Heute stehen diese Versprechen im Widerspruch zu alpinen Gebieten, die durch die Klimakrise, Abwanderung und einen wachsenden touristischen Druck geprägt sind. Bei genauerer Betrachtung ist Mailand-Cortina 2026 nicht nur ein Sportfest, sondern eines der umfangreichsten öffentlichen Investitions- und Infrastrukturprogramme, die es jemals im Alpenraum gegeben hat. Dessen Auswirkungen gehen weit über die Dauer der Wettkämpfe hinaus, meint Vanda Bonardo, Präsidentin von CIPRA Italien.

Veranstaltungen

  • 2025-11-28T19:00:00+01:00
  • 2026-04-23T20:30:00+02:00
  • ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
28.11.2025 - 23.04.2026
AktivismusAlpinismus - Veranstaltungsreihe ALPS Alpines Museum der Schweiz Helvetiaplatz 4, Bern
  • 2026-10-16T08:00:00+02:00
  • 2026-10-17T14:00:00+02:00
  • EURAC, Drususallee 1, Bozen/I
16.10.2026 - 17.10.2026
Ins Rollen bringen - Mobilität in den Alpen weiterdenken EURAC, Drususallee 1, Bozen/I

Projekte

YOALIN (Youth Alpine Interrail)
YOALIN (Youth Alpine Interrail)
Seit 2018 können sich jährlich 100 bis 150 Menschen zwischen 18 und 27 für ein Yoalin-Ticket bewerben. Ausgestattet mit einem Interrail Global Pass sind sie eingeladen, die Alpen mit öffentlichen Verkehrsmitteln klimafreundlich zu entdecken. Zudem werden sie Teil der aktiven Community, die stetig wächst.
Caretaker Tourismus
Caretaker Tourismus
Das Alpine Climate Board (ACB) ist ein Gremium der Alpenkonvention, das sich für klimaneutrale und klimaresiliente Alpen bis 2050 einsetzt, mit dem Pathway "Tourismus" auch in diesem Sektor. Im Rahmen des „Caretaker Tourismus“ übernehmen bestimmte Organisationen und Personen die Verantwortung, klimafreundliche und nachhaltige Tourismusstrategien zu entwickeln.
Via Alpina Youth – walking the change
Via Alpina Youth – walking the change
Der Weitwanderweg Via Alpina verbindet seit über 20 Jahren alle Alpenländer. Das Projekt «Via Alpina Youth – walking the change» verbreitet Wissen, Ideen und Möglichkeiten zu nachhaltigen Lebensstilen, Inklusion, Umweltschutz und Klimawandel entlang des Weges.